Assassin's Creed - Rogue

Genre
Action-Adventure
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Ubisoft
Erscheinungsjahr
2014.11
Systeme
PC, Playstation 3, Xbox 360
System im Test
Playstation 3
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Bekannte Spielereihe mal von der anderen Seite & mit neuen Features - jedoch viel Schifffahrt
Gruppenleiter
Florian Rüther
ASGSGames Marl
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Spielbeschreibung:
Wer sich halbwegs mit Videospielen auskennt, dem sollte die Serie "Assassin's Creed" ein Begriff sein. Die Abenteuer rund um den Assassinenorden und der Kampf gegen die Templer erzielen regelmäßig Verkaufsrekorde und können meistens hohe Wertungen vorweisen. "Assassin's Creed Rogue" bezieht sich dabei direkt auf den Vorgänger "Black Flag". So gilt es auch dieses Mal durch die Weltmeere zu segeln oder Aufträge an Land anzunehmen. Im Unterschied zum Vorgänger wird die Geschichte hier allerdings erstmalig aus der Sicht der Templer erzählt.

Pädagogische Beurteilung:
Gewohnt einfacher Einstieg
Wie immer werden zu Beginn des Spiels die Grundlagen wie Tarnen, Schleichen, Klettern, und Kämpfen ausführlich erklärt und lassen sich dank der benutzerfreundlichen Steuerung schnell erlernen. Komplizierte Manöver braucht man hier sowieso nicht, da es für fortgeschrittene Spieler selten zu richtigen Herausforderungen kommt. So macht das Spiel dank dem geringen Schwierigkeitsgrad auch Einsteigern Spaß, die sich nicht mit zu komplizierten Spielelementen auseinandersetzen wollen. Trotzdem sind gute Reaktionszeiten ein Vorteil, der sich vor allem in den Kämpfen positiv auswirkt.

Fanservice und trotzdem einsteigerfreundlich
Kenner der Geschichte um die Assassin’s Creed-Reihe werden mit Rogue besonderen Spaß haben. Neben zahlreichen Seitenhieben auf Ereignisse und Personen aus früheren Ablegern, begeistert besonders das Ende als Brückenteil zwischen "Assassin's Creed Unity" und "Assassin's Creed 3". Spieler die bisher noch keine Erfahrungen mit der Serie gesammelt haben, werden mit der rund 10 Stunden langen Geschichte rund um den Ex-Assassinen Shay Cormac trotzdem ihren Spaß haben. 

Einzelspieler: ja - Mehrspieler: nein
Obwohl die Vorgänger durchaus mit gelungenen Mehrspielermodi aufwarten konnten, haben die Entwickler bei "Assassin's Creed Rogue" darauf verzichtet. Hier liegt der gesamte Fokus auf dem Einzelspielermodus, der abseits der stimmungsvollen Geschichte mit vielen Nebenaufgaben begeistern kann. So kann man Banditen bekämpfen, Wild jagen und die Stadt New York um Gebäude erweitern. Dabei lässt sich auch virtuelles Geld verdienen, mit dem der Spieler seine Ausrüstung sowie sein Schiff aufwerten kann. Das Spiel speichert regelmäßig automatisch ab, sodass "Assassin's Creed" jederzeit ohne großen Spielverlust beendet werden kann und der Spieler nicht gezwungen ist, länger zu spielen als er möchte.

Sanfter Geschichtsunterricht
Mit besonderen Lorbeeren kann sich die Assassin's Creed-Serie im Bezug auf historische Korrektheit schmücken. So werden zahlreiche Historiker in die Entwicklung der Spiele einbezogen, um ein möglichst authentisches Bild der jeweiligen Epoche zu schaffen. Dazu gehören nicht nur realistische Städte oder Orte, der Spieler trifft außerdem auch auf Figuren, die man sonst nur aus Geschichtsbüchern kennt. Zugegeben, einen großen Lerneffekt gibt es hier nicht. Trotzdem können Jugendliche hilfreiche Schlüsse zum Geschichtsunterricht ziehen und erkennen eventuell sogar einige der Figuren oder Ereignisse wieder. "Assassin's Creed Rogue" gibt hierbei das 18. Jahrhundert in und um New York wieder und geht unter anderem auch auf Themen wie Sklavenhandel oder Piraterie ein.

Fazit:
Dank dem einfachen Einsteig ist das Spiel kaum frustrierend und wäre eigentlich auch für jüngere Spieler geeignet. Durch die ständig präsenten Gewaltdarstellungen, die aber selten zu explizit sind, und die erwachsenen Themen wie Verrat oder Sklaverei ist das Spiel aber erst für Jugendlichen ab 16 geeignet. 

Text: Jan Scheurer

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Spieletester
ASGSGames Marl
Marl
Bewertung Spielspass