Batman: Arkham City

Genre
Action-Adventure
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Warner Bros. Interactive
Erscheinungsjahr
2011.10
Systeme
PC, Playstation 3, Xbox 360
System im Test
Xbox 360
Kurzbewertung
Ein würdiger Nachfolger und ein Fest für alle Fans des „Dark Knight“
Redaktion
Christina Kurzweil
Spieleratgeber-NRW
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Spielbeschreibung:
Der „Dunkle Ritter" ist zurück und auch wenn er sich nun zum zweiten Mal bemüht, seine geliebte Stadt vor Schurken aller coleur zu retten, hat er sich einfach ausgezeichnet gehalten. Denn auch der Nachfolger des beliebten Spiels Arkham Asylum (2009) kann sich wirklich sehen lassen!
Als Batman im ersten Teil der Spielreihe große Bereiche der Anstalt „Arkham Asylum" im Zuge seiner damaligen Mission zerstörte, musste nun eine neue Heimat für die Schwerverbrecher, Schurken, Ganoven und Halsabschneider gefunden werden. Da passt es ganz gut, dass der ehemalige Anstaltsleiter Qunicy Sharp mittlerweile der Bürgermeister von Gotham ist und seine neuste Idee zur Verbrechensbekämpfung umsetzen konnte: Einen ganzen Stadtteil in ein Gefängnis zu verwandeln. Zu Beginn des Spiels sehen wir Bruce Wayne vor der Stadtmauer, der eine Rede zur Abschaffung von Arkham City hält und dann entführt wird. Schnell wird klar: Das Experiment Arkham City ist gehörig schiefgelaufen und das Gefängnis steht kurz vor dem überbrodeln, denn genau dort findet sich Bruce Wayne alias Batman nun wieder und begegnet alten Bekannten. Allen voran dem verrückten Wissenschaftler Hugo Strange, der Batman nicht nur davon in Kenntnis setzt, dass er seine geheime Identität gelüftet hat sondern im auch mitteilt, dass er in Arkham City sein Ende finden wird. So beginnt das spannende Abenteuer des „Dark Knight" der sich auf einmal in eingesperrt mit seinen Erzfeinden wiederfindet.

Pädagogische Beurteilung:
Der Ton macht die Musik!
Was sofort an „Arkham City" auffällt ist der filmgleiche Sound des Spiels. Durch das düstere Setting der Verbrecherstadt, wird der Spieler die ganze Zeit von den Synchronstimmen der Haupt- und Nebencharaktere begleitet. Hier steht die Authentizität ganz klar im Vordergrund und wenn Batman sich mit Alfred oder seiner Informantin Oracle unterhält, fühlten sich die Jugendlichen wie in einem Film.

Bitte recht freundlich
Neben der Hauptmission erwarten den Spieler noch die schier endlose Reihe an Rätseln die Batman vom berüchtigten Joker gestellt werden. Diese bieten ein motivierendes Beiwerk zur Hauptmission und sind hin und wieder ganz schön knifflig. Vom Spieler wird hierbei das Lösen von Knobel-, Geschicklichkeitsaufgaben, Tests auf Zeit, Puzzles und vieles mehr verlangt. Bei den gelösten Aufgaben erhält der Spieler dann Erfahrungspunkte und bei bestimmten Rätseln werden auch Charakterinformationen zu Batmans Freunden und Feinden herausgegeben, welche als sehr informativ beurteilt wurden, auch von Kennern der Comics und Filme.

Von Catwoman, Robin und Co.
Neu am aktuellen Batman Titel sind die erweiterten spielbaren Charaktere. Mit dem entsprechenden herunterladbaren Zusatzinhalten (DLCs), kann nicht nur Batman, sondern auch seine Freundin Catwoman gespielt werden. Hier kommt es dann zu Szenen, welche alle Jugendlichen als beeindruckend beschrieben. Beispielsweise entdeckt Batman seine Kontrahentin bereits zu Beginn in der Gefangenschaft von Bösewicht Two Face. Besitzt man jetzt das entsprechende Add-On, kann die Situation nun jeweils aus der Perspektive von Batman und Catwoman gespielt werden. In naher Zukunft soll es diese Option auch noch für Batmans Sidekick Robin geben.

Fazit:
Das Spiel „Batman: Arkham City" überzeugte im Test durch die detailreiche Grafik, dem filmgleichen Sound und der frei begehbaren Spielwelt nicht nur die Fans des Superhelden. Das Spiel knüpft nahtlos an die bisherigen Geschehnisse an und führt die Qualität des ersten Teiles weiter. Die düstere Spielwelt und der Gewaltgrad kann für jüngere Spieler durchaus verstörend sein.