Gemeinsam Spielen

Quelle: Microsoft

Seit es Computer- und Videospiele gibt, wird gemeinsam gespielt. Mussten sich einst Kinder und Jugendliche vor einem Bildschirm versammeln und abwechselnd ihr Können unter Beweis stellen, gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Möglichkeiten des Wettstreits und des kooperativen Spiels. Hauptsächlich der flächendeckenden Verbreitung der Internetanschlüsse ist es zu verdanken, dass sich Spieler nicht mehr zwingend räumlich versammeln müssen, um gemeinsam mit oder gegen Gleichgesinnte spielen zu können.

Quelle: Microsoft

Heute bieten die meisten Games einen attraktiven Mehrspielermodus an. Zudem kann man alle modernen Spielplattformen, sei es der Computer oder eine gängige Konsole, an das Internet anschließen. Somit müssen sich Spieler nicht mehr räumlich versammeln, um gemeinschaftlich ihr Hobby auszuüben. Alle online spielbaren Computerspiele besitzen inzwischen eine integrierte Chatfunktion - in manchen Fällen sogar integrierte Sprachübertragung, welche die Unterhaltung mit anderen Spielern erlaubt. Beschränken sich viele virtuelle Bekanntschaften auf ein kurzes Spielchen zwischendurch, kommt es bisweilen zu einem intensiveren Austausch und dem Knüpfen von Kontakten über das Spiel hinaus. Beide Formen von Geselligkeit und Unterhaltung üben einen gewissen Reiz aus und motivieren zum zocken.

Quelle: Microsoft

Zum Thema des Austauschs untereinander werden Games nicht nur in der spielbegleitenden Unterhaltung, sondern auch beim realen Miteinander von Kindern oder Jugendlichen. Sie sind Thema im Freundeskreis, auf dem Schulhof oder in Sozialen Netzwerken und WhatsApp-Gruppen. Es werden Taktiken ausgetauscht, Spielerlebnisse reflektiert oder mit Erfolgen geprahlt. Computerspiele zu kennen und zu meistern - dies heißt vor allem bei Jungen, „up to date“ zu sein und mitreden zu können. Leidenschaftliche Spieler verwenden dabei eine Vielzahl von speziellen spielbezogenen Begriffen, so dass ein Unbedarfter kaum ein Wort versteht. Dahinter steht zum Einen das Bemühen um eine effektive Kommunikation, zum Anderen auch ein durchaus gewollter Abgrenzungseffekt gegenüber Nichteingeweihten – z.B. Eltern.

 

Teile dieses Artikels entstammen der EU-Initiative klicksafe und wurden in Kooperation mit dem Spieleratgeber-NRW umgesetzt.