Need for Speed: Underground 2

Genre
Rennspiele
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Electronic Arts
Erscheinungsjahr
2004.11
Systeme
PC, Playstation 2, Xbox, Nintendo DS, Gameboy Advance
System im Test
PC
Kurzbewertung
Die Rennspiel-Reihe kann noch immer begeistern
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In zahlreichen Missionen müssen Punkte erfahren werden, die es dem Spieler ermöglichen, sein Auto technisch und optisch aufzuwerten. Seine Aufträge erhält der Spieler per SMS am unteren Bildschirmrand. Ein GPRSNavigationssystem liefert die Information, wo in der Stadt die Herausforderung wartet. Wer sich erst einmal an die Steuerung gewöhnen will, kann die Aufträge zunächst ignorieren und einfach so durch die Stadt fahren, um diese zu erforschen. Vielleicht findet er auf diesem Weg eine der Werkstätten, in denen das Fahrzeug neu lackiert, die Stromlinienform verbessert oder modische Accessoires wie neue Seitenspiegel montiert werden können. Optik ist dabei wichtig, aber nicht alles, denn andere Tuningteile, wie die legendäre Lachgaseinspritzung, erhöhen die Geschwindigkeit und damit auch die Chance gegen stärkere Gegner zu bestehen.

Eine bestimmte Anzahl gewonnener Rennen gibt verborgene Stadtteile frei. Nimmt der Spieler eine Herausforderung an, gilt es mittels Navigationssystem den Ort des Geschehens zu finden. Dort kann man sich zum Beispiel im „Drift rennen“ beweisen.
Punkte gibt es dabei für Häufigkeit und Dauer des Driftens. Im „Drag rennen“ gilt es durch optimales Schalten schnellstmöglich die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen.
Bei optimaler und hoher Geschwindigkeit vermittelt das Verschwimmen der Landschaft eine grandiose Visualisierung der Leistung.

Das Spiel trifft den Nerv besonders männlicher Kinder und Jugendlicher und ihrer Träume von Mobilität, Unabhängigkeit und Führerschein. Durch fahrerische Leistung können sie sich die notwendigen Mittel beschaffen, um diese Fähigkeiten in Statussymbole umzusetzen.
Grundzüge, die unserer Leistungsgesellschaft nicht fremd sind. Das Spiel bietet ein Modell, sich mit diesen Anforderungen des Erwachsenwerdens spielerisch auseinander zu setzen:
Erfahrungen sammeln, sich kontinuierlich verbessern, im Wettbewerb mit anderen bestehen und auch unter Stress relativ ruhig und kompetent reagieren.
Spieler ab 10 Jahren mit diesen Fähigkeiten kamen im Spielverlauf gut zurecht.