Sphinx und die verfluchte Mumie

Genre
Action-Adventure
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
THQ
Erscheinungsjahr
2004.02
Systeme
Playstation 2, Xbox, GameCube
System im Test
Xbox
Kurzbewertung
Aufwändig, spannend und voller Überraschungen
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

In diesem farbenprächtigen und überraschenden Fantasy-Abenteuer gilt es für Sphinx zunächst das Schwert des Osiris zu erobern.
Hinter dieser Aufgabe verbirgt sich das Tutorial zum Spiel. In Begleitung eines wenig kooperativen Gesellen, der auch bald wieder verschwindet, lernt man mit der Spielfigur die Bedingungen und Gefahren dieser Abenteuerwelt zu erkunden.
Mit Geschick, Schnelligkeit und Kombinationsgabe gelingt es schließlich, das unerreichbar erscheinende Schwert zu erobern. Damit fängt das Abenteuer aber erst richtig an und weitere Überraschungen erwarten den Spieler.


Sphinx lernt den Prinzen Tuntankhamen kennen, den ein verunglückter Fluch in eine Mumie verwandelt hat. Das hat allerdings auch eine gute Seite, denn die verfluchte Mumie ist unempfindlich gegen Feuer und elektrische Entladungen geworden.
Die unterschiedlichen Fähigkeiten der beiden Spielfiguren sind der Schlüssel zur Bewältigung der folgenden und recht unterschiedlichen Aufgaben.
Und bei so manchen Herausforderungen gilt es zu entscheiden, mit welcher Spielfigur man das Abenteuer fortsetzen will.

In bewährter Jump&Run-Manier springt und rennt Sphinx durch die Landschaft, erklimmt Felsvorsprünge, erklettert Seile oder hangelt sich an Balken entlang. Herumliegende Steine können aufgenommen und geworfen werden, um beispielsweise unangenehme Gewächse zu beseitigen oder Kokosnüsse zu ernten.
Alle aufgesammelten Gegenstände erscheinen in einem übersichtlichen Inventarmenü und müssen im Spielverlauf an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Man muss Rätsel lösen und kämpferische Auseinandersetzungen führen, die oftmals nur mit Geschick und List gewonnen werden können.


Das äußerst dichte und komplexe Spiel ist grafisch stimmungsvoll in Szene gesetzt und detailreich animiert.
Skurrile Einfälle und Charaktere sorgen für Abwechslungsreichtum und Spielspaß. Umso bedauerlicher ist die eintönige Musikuntermalung und das Fehlen gesprochener Dialoge.
Kombinationsgabe, Ausdauer, vorausschauendes Planen und Geschick im Umgang mit dem Joypad sind einige wichtige Voraussetzungen zur Bewältigung des Abenteuers.
Vom Spiel herausgefordert fühlten sich Jungen ab 12 Jahren und die ließen sich von dem oft überraschenden Spielgeschehen immer wieder neu motivieren.