Burnout Dominator

Genre
Rennspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Electronic Arts
Erscheinungsjahr
2007.03
Systeme
Playstation 2, Playstation Portable, PSP
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
spektakuläres Rennspiel
Redaktion
Torben Kohring
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Beschreibung des Spiels:
Burnout Dominator ist der fünfte Teil der beliebten Rennspielserie von Electronic Arts. Auch in diesem Spiel kann der Spieler verschiedene Autotypen vom Seriengefährt bis zum hochgezüchteten Rennwagen waghalsig durch den Verkehr verschiedener Städte und Landschaften steuern. Hierfür stehen ihm zahlreiche Modi zu Verfügung, in denen er z.B. Renngegner möglichst spektakulär von der Strecke drängen, möglichst gefährlich durch den Gegenverkehr rasen oder einfach nur einen Streckenabschnitt in einer vorgegebene Zeit absolvieren muss. Für erfolgreich absolvierte Herausforderungen bekommt der Spieler neue Strecken freigeschaltet, die natürlich immer spektakulärer und ausgefallener werden. Um neue Autos zu erhalten, gilt es Aufgaben zu absolvieren, wie einen 1000m Drift zu schaffen oder eine bestimmte Menge an Gegnern im Rennen auszuschalten. Hierfür ist es notwendig, den Boost, den man für besondere Manöver erhält, geschickt einzusetzen. Zum richtigen Zeitpunkt gezündet, ist es dem Spieler möglich, mehrere Boostphasen aneinanderzureihen um mit maximaler Geschwindigkeit über die Rennstrecken zu fliegen. Geht dem Spieler das Nitro für die Boosts aus, spricht man von einem Burnout, was der Serie ihren Namen gegeben hat.

Pädagogische Beurteilung:
Rennspiele üben besonders auf männliche Jugendliche einen enormen Reiz aus. Traumautos zu tunen und zu gestalten, um anschließend mit ihnen über exotische Rennstrecken zu rasen, stellt für sie einen Wunschtraum dar, den sie in Rennspielen zumindest virtuell ausleben dürfen.
Auch dieser Teil der Burnout-Reihe bereitete den ausschließlich männlichen Testern in unserer Testergruppe viel Spaß. Viele kannten den Vorgänger und fanden daher schnell Zugang zum unkomplizierten Rennspiel. Schnell entwickelte sich ein regelrechter Wettbewerb um die gefährlichste Fahrt oder den spektakulärsten Drift. Hier wurde schnell die Besonderheit der Burnoutserie deutlich. Es geht nicht vorwiegend darum, am Schnellsten ins Ziel zu kommen, sondern es gilt darüber hinaus viel Geschick und Aufmerksamkeit zu beweisen. Spieler, die sich nur im fahrerischen Können mit anderen Gegnern messen möchten, sind bei Burnout Dominator falsch. Hier geht es darum, die Gegner geschickt zu behindern und mit waghalsigen Manövern von der Strasse zu drängen. Dies mag für Außenstehende aus pädagogische Sicht bedenklich sein, jedoch gelten auch in diesem Teil der Reihe die Aussagen, die zu Burnout Revenge gemacht worden sind. Nicht blinde Zerstörungswut steht bei den Rennen im Vordergrund, sondern geschicktes Steuern der Fahrzeuge und das Einstellen auf immer neue Rennsituationen, während man sich dabei gegen die geschickt agierenden Gegner zur Wehr setzt. Keiner der Tester in unserer Testergruppe war im Besitz eines Führerscheins. Jedoch waren alle Tester dazu in der Lage, zwischen der Fiktion der gespielten Rennszenen und den realen Gefahren des Straßenverkehrs zu unterscheiden. Gerade die bewusste Überschreitung und überzeichnete Darstellung des Spiels übt auf Jugendliche eine große Faszination aus.
Kenner des Vorgängers bemängelten die fehlenden Crashkreuzungen und Crashevents, da diese die Burnoutserie von anderen Rennspielen abgehoben hätte. Aus diesem Grund würden sie, vor die Wahl gestellt, zum Vorgänger greifen, da dieser bei identischer Grafik interessantere und abwechslungsreichere Modi zu bieten hat.

Fazit: Burnout Dominator bietet spektakuläre Autorennen, die von Zwölfjährigen in der Regel ohne Probleme kritisch eingeordnet werden können.

Als Ergänzung zur pädagogischen Beurteilung beachten Sie bitte auch den Test zu Burnout Revenge

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Spieletester
Ü12 Lise-Meitner-Gesamtschule
Köln
Bewertung Spielspass