Coco, der neugierige Affe

Genre
Jump&Run
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 4 Jahre
Vertrieb
Namco
Erscheinungsjahr
2007.02
Systeme
Playstation 2, Gameboy Advance
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
Lustiger Jump&Run Spaß für Spieler im Grundschulalter
Gruppenleiter
Helge Schölzel
OT St. Anna Ehrenfeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Beschreibung des Spiels:
1941 veröffentlichte das Ehepaar Margret und Hans Augusto Ray den ersten Teil ihrer Kinderbuchserie "Curious George". Die Geschichten mit den kindgerechten Illustrationen wurden in 17 Sprachen übersetzt und fanden im Frühling 2006 unter dem Namen "Coco, der neugierige Affe" auch den Weg ins Kino. Knapp ein Jahr später wurde das gleichnamige Spiel für die Playstation 2 veröffentlicht, welches die Geschichte des jungen Affen Coco erzählt.
Von einem großen gelben Hut angezogen, begleitet der tierische Protagonist den jungen Archäologen und Abenteurer Ted von seiner fehlgeschlagenen Schatzsuche in Afrika zurück nach Amerika. Das Spiel beginnt direkt im Dschungel. Die Steuerung des Affen und die Interaktion mit anderen Tieren bzw. Personen und Gegenständen werden durch kleine Infokästen leicht verständlich erläutert. Es darf an Felsen herumgeklettert, auf Ästen entlang gesurft und an Lilianen von Baum zu Baum geschwungen werden. Dabei sind Bananen und Artefakte einzusammeln, um am Ende eines jeden Levels verschiedene Minispiele frei zu schalten. Auch hier ist die Steuerung sehr simpel gehalten. Wenn im richtigen Augenblick die angezeigte Taste gedrückt wird, werden Luftballons abgeschossen oder Coco tanzt passend zum Trommelrhythmus. Durch Absolvieren dieser kurzen Spiele hat man nun Zutritt zum Geschenkladen, wo Accessoires wie zum Beispiel verschiedene Hüte für den Affen bereitliegen. Diese Gegenstände haben jedoch keinen Einfluss auf den Spielverlauf.
Nach der Einführung im Urwald geht es weiter zum Hafen und von dort aus mit dem Schiff in die USA. Auch hier ist das Spielprinzip das Gleiche. Hochhäuser und Straßenlaternen ersetzen Bäume und das Dinosaurierskelett eines Museums benutzt der fidele Affe direkt als Rutschbahn.

Pädagogische Beurteilung:
"Coco, der neugierige Affe" richtet sich vor allem an ein jüngeres Publikum. Die einfach zu erlernende, jedoch manchmal etwas unpräzise, Steuerung ist für Kinder ab 5 Jahren gut zu meistern. Hinzu kommt die bunte fröhliche Aufmachung des Spiels, welche gemeinsam mit der passenden Musik und kurzen Zwischensequenzen in Videoform eine stimmige Atmosphäre schafft. Dank der deutschen Sprachausgabe und einer guten Synchronisation der kurzen Videosequenzen verstehen auch jüngere Spieler die Geschichte leicht. Im Spiel gibt es keine Gegner und "sterben" kann Coco nur durch das Fallen in Wasser, was das Spiel ganz ohne Gewalt auskommen lässt. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad des Spiels sehr gering. Obwohl ein Speichern des Spielstandes immer nur am Ende eines Levels möglich ist, was ein Spiel in der Regel sehr schwer macht, empfanden ältere Tester das Spiel als "zu einfach und zu kindisch" (Spieler, 12). Entsprechend der Zielgruppe, Kinder im Grundschulalter, bekommt der Spieler ein nicht sehr anspruchsvolles, dafür aber spaßiges und familiengerechtes Spiel geboten.

Fazit:
Ein besonders für jüngere Spielerinnen und Spieler interessantes Jump & Run Spiel, welches mit einer einfachen Steuerung, einer bunten Grafik und einem sympathischen tierischen Hauptdarsteller für viel Freude sorgt. Das Spiel ist völlig gewaltfrei. Ältere Spieler fühlen sich jedoch schnell unterfordert.

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Spieletester
OT St. Anna Ehrenfeld
Köln
Bewertung Spielspass