The Legend of Dragoon

Genre
Rollenspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Sony Computer Entertainment
Erscheinungsjahr
2001.01
Systeme
Playstation
System im Test
Playstation
Kurzbewertung
Anspruchsvolles Rollenspiel
Screenshot 2Screenshot 3

Bevor „Dart“ die Fähigkeiten eines legendären „Dragoon-Kämpfers“ erlangt und die Welt retten kann, muss er sich gegen Ekelballons, Maulwürfe, Orks und andere üble Gestalten kämpferisch behaupten und ihnen die Dragoon-Magie abjagen. Erfolgreiche Kämpfe bringen Erfahrungspunkte und füllen den Geldbeutel. Nützliche Gegenstände und heilendes Gebräu kann man in Dörfern gegen Bares erstehen.
Die Wege zwischen den einzelnen Ortschaften sind lang und voller Gefahren. Die Ortschaften wie Höhlen, Dörfer, Städte oder Sümpfe sind oft labyrinthartig.
Gar nicht so einfach, hier den Überblick zu bewahren. Glücklicherweise ergeben sich in Gesprächen mit Einwohnern hilfreiche Hinweise. Bei Bedarf lassen sich per Tastendruck Hinweissymbole u. a. zur eigenen Position oder zur Gefahrensituation einblenden. Gut, wenn man Freunde hat.
Im Verlauf der Geschichte schließen sich „Dart“ zwei weitere Mitstreiter an, die fortan mit ihm gemeinsam das Abenteuer und die Kämpfe bestreiten. Neben dem Puzzle der Ereignisse, aus denen sich die Geschichte des Spiels entfaltet, sind die Kämpfe entscheidender Bestandteil des Spielgeschehens. Zug um Zug tauschen die Abenteurer und ihre Gegner Attacken aus. Ein gelungener Schlag raubt dem Gegner Lebenspunkte. Gehen die zur Neige, ist er besiegt. Statt einen Angriff durchzuführen, ist es auch möglich, zwecks Erholung zu pausieren, sich zu schützen oder sich selbst oder einen Mitstreiter mit heilenden Tränken zu versorgen.
„Legend of Dragoon“ steckt voller grafischer Details. Eine geschickte Abfolge aktionaler Bestandteile und Animationen schafft Spannung und Abwechslung.
Eine stimmige und dichte Atmosphäre lässt den Spieler schnell in die Spielhandlung eintauchen. Langfristig fesseln wird das Spiel eher Jugendliche ab 12 Jahren, die die Bereitschaft zum Lesen der Dialoge aufbringen und sich von einer nicht allzu versponnenen Fantasiewelt faszinieren lassen.
Wen nur aktionsreiche Kampfhandlungen interessieren, der wird von diesem Spiel schnell enttäuscht sein. Um in den Labyrinthen klar zu kommen, benötigt der Spieler Orientierungssinn und Merkfähigkeit.
Es gibt, bis auf „Dart“, sowohl männliche als auch weibliche Spielfiguren. Ein Rollenangebot, dass manchmal auch Mädchen anspricht.