Super Mario Sunshine

Genre
Jump&Run
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2003.10
Systeme
GameCube
System im Test
GameCube
Kurzbewertung
Jump&Run mit ausgefeilter Sprungtechnik dank Wasserspritze auf dem Rücken
Screenshot 2Screenshot 3

Für Kinder und Jugendliche ist es Kult, dass es für jedes neue Spielegerät der Firma Nintendo mindestens auch eine gelungene Spielumsetzung mit dem Klempner Mario gibt.
Fragt man die jungen Spielexperten, dann bietet „Super Mario Sunshine“ all das, was unterhaltsame und abwechslungsreiche „Jump&Run-Spiele“ bieten müssen.


Wie in Spielen dieses Genre üblich, muss die virtuelle Figur durch zahlreiche grafisch ansprechende Landschaften gesteuert werden. Es gilt Gegenstände einzusammeln, Hindernisse zu überwinden und die Spielaufträge zu erfüllen, nämlich eine Insel zu reinigen, eine Prinzessin zu befreien und einen Doppelgänger dingfest zu machen. Hierfür stehen dem Spieler zahlreiche Bewegungs- und Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Mario kann u.a. rennen, hüpfen, tauchen, schlittern, stampfen und reiten. Er kann Wettrennen gewinnen, Endgegner besiegen, Farbkleckse mit einer multifunktionalen Wasserpumpe beseitigen, Höhlen erforschen, versteckte Gegenstände suchen und Freunden helfen. Ist ein Level erfolgreich abgeschlossen, gibt es zur Belohnung Medaillen. 
Hat man genügend davon gesammelt oder gewisse Missionen erfüllt, dann eröffnen sich dem Spieler weitere Spielwelten.


Die Handlungsform folgt keinem linearen Prinzip, sondern bietet unterschiedliche Lösungswege an. Im Vordergrund stehen Geschicklichkeit, reaktionsschnelles Handeln und Ausdauer. Da planerisches Denken nicht gefordert wird und die Spielsteuerung sowie das Spielprinzip relativ leicht zu erlernen bzw. zu verstehen sind, können auch Jüngere ab 6 Jahren im Spiel Erfolg haben. Denn darum geht es. Kinder lernen relativ einförmige Handlungsmuster erfolgsorientiert anzuwenden.


Im Spiel verschränken sich über die spieldynamischen Gestalten Handlungsmuster ihres Lebens mit Spielforderungen.
Wie im Alltag so auch im Spiel müssen Kinder die Fähigkeit erwerben, ihren Vorteil zu sehen und zu nutzen. Bedrohlich werdende und unangenehme Situationen gilt es zu meistern.
Ziele müssen erkannt, verfolgt und erreicht werden, wobei es etwaige Widerstände zu überwinden gilt.