Black Stone: Magic & Steel

Genre
Rollenspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
THQ
Erscheinungsjahr
2003.03
Systeme
Xbox
System im Test
Xbox
Kurzbewertung
Einfaches Action-Rollenspiel mit interessanter Mehrspieleroption
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Auf der Suche nach magischen Elementen bewegt sich der Spieler kämpfend durch die Fantasy-Welt von „Black Stone“. Zahlreiche üble Monster gilt es mit magischen Kräften und dem Schwert zu besiegen. Je nach Wahl des Charakters verfügt die Spielfigur über individuelle Fähigkeiten. Dem Einsammeln von Gold, Zaubersprüchen und Nahrungsmitteln kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Mit ihnen kann man übermächtig scheinenden Gegnern zu Leibe rücken, die Lebensenergie auffrischen oder nützliche Ausrüstungsgegenstände kaufen. Eine jederzeit einblendbare Karte erleichtert die Orientierung in dem einfach zu steuernden Spiel.
Besiegte Gegner hinterlassen Gold, das der Spieler ebenfalls einsammeln kann. Dabei kann er im Eingangsmenü einstellen, ob er das Dahinscheiden seiner Gegner mit kaum zu erkennenden Farbeffekten in Grün und Rot oder ohne solche erleben möchte.
Obwohl kämpferische Auseinandersetzungen spielbestimmend sind, wirken deren Umsetzungen eher fantastisch und schaffen kaum Bezüge zu realen Lebenswelten.
Das Spielkonzept ist einfach, taktische Überlegungen spielen kaum eine Rolle. Der Spannungsbogen entsteht durch die Vielzahl der Gegner und ihre unterschiedlichen Eigenschaften. Faszinierend für Jugendliche ist die effektreiche Inszenierung der Kampfhandlungen.
Ambitionierten Fans von Action-Rollenspielen bietet "Black Stone" wenig Herausforderung.
Der wesentliche Reiz des Spiels liegt in der Mehrspieleroption. Hier können bis zu vier Helden gemeinsam in den Kampf ziehen. Handlungsmuster zwischen den Spielern gewinnen dabei an Bedeutung.
Arbeiten sie im Team? Teilen sie Nahrung und Geldgewinn sinnvoll auf? Verstecken sie sich bei Gefahr lieber hinter den anderen?
Dies sind Fragen, die für den Verlauf des gemeinsamen Spiels entscheidend sind.
Das Motiv der kämpferischen Auseinandersetzung und Bewährung in einer Fantasywelt spricht vor allem Jungen ab 12 Jahren an. Sie sind fasziniert von der Möglichkeit, eigene Fähigkeiten (bzw. die der Spielfigur) kontinuierlich ausbauen und deren Wirkungskraft in beeindruckenden Szenarien erleben zu können.
Ältere und erfahrenere Spieler werden dagegen auf Dauer vom Spielkonzept eher enttäuscht sein.