Island Xtreme Stunts

Genre
Denken / Geschick
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Electronic Arts
Erscheinungsjahr
2002.11
Systeme
PC, Playstation 2, Game Boy Advance
System im Test
PC
Kurzbewertung
Spielspaß mit vielen Überraschungen
Screenshot 2

Auf einer von bunten Legomännchen bevölkerten Insel werden fünf Actionszenen für einen Film gedreht.
Held dieser Szenen ist der Stuntman Pepper, den der Spieler durch die Handlung lenken muss. In den Drehpausen bleibt Zeit umherzustreifen, um die zahlreichen Freizeit- und Spielmöglichkeiten, die die Insel bietet, zu erkunden.
Hinter dieser einfachen Beschreibung verbirgt sich eine Vielzahl kleiner und großer Renn-, Knobel-, Logik- und Geschicklichkeitsspiele, die bei den Filmarbeiten oder an anderen Orten der Insel auf den Spieler warten. Da können bestimmte Gegenstände in Farbe und Form verändert werden. Eine Fahrt mit dem Skateboard über die Insel bietet ganz besondere Möglichkeiten. So gibt es Geländer, die zum „grinden“ einladen und Prüfungen bei denen man gegen die Zeit durch einen Parcours fahren muss.
Damit Pepper auf Jeep, Boot oder ein Flugzeug umsteigen kann, ist der Erwerb eines Führerscheins notwendig. Den gibt es als Belohnung für ein erfolgreich absolviertes Spiel.
Die Handlungsmöglichkeiten im Spiel sind vielfältig. Die komplexe und grafisch ansprechende Spiellandschaft steckt voller Überraschungen und so kann man auch nach der zehnten Überquerung noch immer wieder Neues entdecken und ausprobieren.
Hinweistafeln und Tipps von Inselbewohnern geben die notwendige Orientierung.
Die poppig bunte Gestaltung, witzige Details und ein peppiger Soundtrack machen nur einen Teil der Spielfaszination aus.
Die Möglichkeit, selbst bestimmen zu können, ob man sich mehr auf eine leistungsorientierte Spielforderung oder eher auf ein entspannendes Herumfahren und Ausprobieren einlassen will, sorgt für zusätzliche Begeisterung.
Ist man nicht zur richtigen Zeit am Drehort, um den Stunt zu filmen, macht das gar nichts.
Ein Spiel ist zu schwer, wurde nicht richtig verstanden? Schadet nicht! Dann versucht man es eben später und widmet sich erst einmal anderen Aufgaben.
Die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren waren von der erfrischenden und unterhaltsamen
Spielidee angetan und stürzten sich voller Neugier auf die Herausforderungen.