Jak II - Renegade

Genre
Jump&Run
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 10 Jahre
Vertrieb
Sony Computer Entertainment
Erscheinungsjahr
2003.10
Systeme
Playstation 2
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
kämpferisches Action- Abenteuer im Comicstil
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Jak, bekannt aus dem Vorgängerspiel „Jak & Daxter“, landet auf Grund eines missglückten Zeitmaschinen-Experiments in der Stadt Haven City, wird dort von Soldaten festgenommen und erst nach 2 Jahren von seinem Freund, dem Frettchen Daxter, befreit.
Spielinhalt ist nun der Versuch wieder in die eigene Zeit zu gelangen und zuvor noch die Stadt von dem bösen Herrscher Baron Praxis und seinen Schergen zu befreien.
Dazu bewegt der Spieler die Helden völlig frei in einer detaillierten 3D-Stadt, hüpft und rennt zu verschiedenen Auftraggebern und erfährt seine neuen Missionen. Wird das Laufen zu anstrengend, greift er sich einen Luftgleiter oder ein Hooverboard und gleitet zum nächsten Einsatzort.


Die Aufträge bestehen in den ersten Levels vornehmlich aus Geschicklichkeitsübungen, in denen Jak durch geschicktes Hüpfen und Springen bestimmte Ziele erreicht. Gegner werden dabei durch eine Wirbelattacke überwunden. In den späteren Levels gestaltet sich der Spielinhalt zusehends kämpferischer: Jak erarbeitet sich eine stattliche Anzahl von Schusswaffen, wie Schrotflinte, Minigun oder Energiegeschoss, deren Anwendungen zu einem großen Teil das Spielgeschehen bestimmen. Diese zunehmenden kämpferischen Auseinandersetzungen sind auf Grund der comichaften Einkleidung des Spiels in ihrer aggressiven Darstellung deutlich gemindert und bieten kaum einen Transfer zu realen Lebensbezügen.


Das Spiel fasziniert Kinder durch die gute Mischung aus Geschicklichkeitsübungen sowie Renn- und Actionbestandteilen. Dies wird ergänzt durch die hervorragende grafische und akustische Präsentation und die witzigen Zwischendialoge.
Die Spielgeschichte hält ihren Spannungsbogen von Beginn bis zum Ende durch.
Die Herausforderungen sind relativ hoch und daher für Anfänger und jüngere Kinder unter 10 Jahren eher zu schwierig. Zu viele unterschiedliche Handlungen müssen gleichzeitig koordiniert werden, zu oft sind erste Versuche erfolglos und ein hohes Maß an Frustrationstoleranz ist mehr als erforderlich.