Rayman 3 - Hoodlum Havoc

Genre
Jump&Run
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Ubi Soft
Erscheinungsjahr
2003.03
Systeme
PC, Playstation 2, Xbox, Mac, GameCube
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
Kurzweilig motivierendes Jump&Run
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Die Hoodlums haben ein Problem. André, ein Kerl aus ihrer Reihe, versucht sie mit seiner Bösartigkeit zu infizieren. Rayman und sein Freund Globox wollen dies verhindern und stellen sich André und seinen Kumpanen entgegen. Doch anstatt sie zu vertreiben, wird André von Globox verschluckt, was zur Folge hat, dass dessen negativer Einfluss sich mehr und mehr auf Globox überträgt.
Um Andrés zunehmende Macht abschütteln zu können, muss der Spieler sich auf die Suche nach Rettung begeben.

Der Einstieg ins Spiel und die notwendigen Erklärungen der Spielforderungen erfolgen über ein stimmungsvolles Intro sowie einige kurze Zwischensequenzen während des Spielgeschehens.
So lernt der Spieler nach und nach die Aufgaben kennen, die es zu meistern gilt und erfährt, welche Handlungs- und Bewegungsmöglichkeiten ihm hierfür zur Verfügung stehen.
Die Spielsteuerung erfolgt über Tastatur, Maus oder Gamepad.
Die Grafik ist ansprechend, detailliert und bietet Spezialeffekte wie Nebel oder reflektierendes Wasser. Der Ablauf des Spiels ist vorgegeben und es ist nicht möglich in ein bereits erfolgreich beendetes Level zurückzukehren. Manuell speichern kann der Spieler nicht, jedoch können schwierige Passagen beliebig oft wiederholt werden.
Manchmal muss die Spielfigur nach einem missglückten Sprung an ihre Ausgangsposition zurück gelenkt werden, um einen neuen Versuch wagen zu können.

Zur erfolgreichen Bewältigung der jeweiligen Sprungpassagen werden vom Spieler motorische Fertigkeiten und Geschicklichkeit gefordert. Aber auch Taktik ist gefragt, wenn es heißt, die zur Verfügung stehenden Powerups so einzusetzen, dass deren kurzfristige Kraft nicht wirkungslos verpufft.
Kritisch anzumerken ist die nicht immer übersichtlich funktionierende automatische Kameraführung. Ansonsten bietet das Jump&Run–Spiel witzige Dialoge, zahlreiche Levels und temporeiche Aktionen.

Sowohl Mädchen als auch Jungen ab 6 Jahren können mit den nicht allzu schwierigen Herausforderungen zurecht kommen.
Ein Spiel für zwischendurch, das auch unerfahrenen Spielern schnellen Spielerfolg und anregenden Spielspaß garantiert.