Rise of Nations

Genre
Action-Strategie
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 14 Jahre
Vertrieb
Microsoft
Erscheinungsjahr
2003.09
Systeme
PC, Mac
System im Test
PC
Kurzbewertung
ansprechende Kombination aus Echtzeit-Strategie und Aufbau-Simulation
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Die Menschheitsgeschichte über einen Zeitraum von der Antike bis zur Moderne nachzuspielen ist für Genreinteressierte Anreiz genug, um sich auf dieses Spiel einzulassen.
Zumal Aufmachung und Umsetzung des Programms einer Kombination aus „Age of Empires“ und „Civilization II“ ähneln. Dort wie auch hier stehen die Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Völkern in actiongeladenen Schlachten und die Errichtung von Städten und Metropolen im Mittelpunkt der Spielhandlung.
Zu Beginn jeden Spiels gilt es sich vorab für ein Volk zu entscheiden, welches der Spieler dann von der Steinzeit aus bis in die moderne Welt lenken und weiter entwickeln kann.
Wie in allen Echtzeit-Strategie-Spielen üblich, ist auch in diesem komplexen Spiel das Schaffen von Ressourcen von entscheidender Bedeutung.
Aber auch strategische Handlungsschritte, wie Spionage, wirtschaftliche Manipulationen und territoriale Kontrolle, beeinflussen den Spielverlauf. Militärische und zivile Verbesserungen können je nach Stand der Entwicklung einen entscheidenden Vorteil im Streit um die Vorherrschaft bedeuten. Jede Verbesserung kostet dem Spieler wichtige Rohstoffe, die zwar unbegrenzt abgebaut werden können, aber Zeit benötigen, da nur eine bestimmte Menge an Arbeitern gleichzeitig an einer Abbaustelle eingesetzt werden kann.
Bürger und militärische Einheiten werden im Verlauf des Spiels immer teurer, so dass vorhandene Ressourcen schnell aufgebraucht sind. Eine Expansion mittels Gründung neuer Städte ist somit unabdingbar.
Um erfolgreich zu sein, muss der Spieler Weitblick und strategisches Kalkül ebenso unter Beweis stellen, wie das Verstehen der Wechselwirkungen aus wirtschaftlichen, diplomatischen und kämpferischen Handlungen.
Anstatt in Kampagnen, muss der Spieler hier die Welteroberung im Stil des bekannten Brettspiels „Risiko“ in möglichst wenigen Spielzügen durchführen. Hierbei helfen dem Spieler Bonuskarten, die er im Laufe des Spiels erobert oder einkauft.
„Rise of Nations“ ermöglicht Mehrspieler-, Netzwerk- und freie Spiele.
Das Spiel spricht insbesondere genreinteressierte Jungen an, wobei ältere und erfahrene Spieler mit den komplexen Handlungsmöglichkeiten eher zurecht kommen werden.