Große Haie - Kleine Fische

Genre
Jump&Run
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Activision
Erscheinungsjahr
2004.10
Systeme
PC, Playstation 2, Xbox, GameCube, Game Boy Advance
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
unterhaltsames 3D-Unterwasserspiel
Screenshot 2Screenshot 3

Oscar, der kleine Fisch mit dem flotten Mundwerk, lebt in der Unterwasserwelt von Riff-City. Da ihm seine Vermieterin die Wohnung gekündigt hat, muss er sich um eine neue Bleibe kümmern.
Dies ist jedoch gar nicht so einfach, denn Oscar ist ein hipper junger Kerl, der sich bevorzugt mit coolen Sprüchen durchs Riffleben schummelt und von Arbeit nicht viel hält. Glücklicherweise liegt das Geld, hier in Form von Klaffmuscheln, auf den Unterwasserstraßen herum oder ist in diversen Tonnen und Kisten verborgen.

Der Spieler muss mit dem Fisch genügend Geld einsammeln, damit ein neues Appartement und Möbel gekauft werden können.  Und da Oscar auch berühmt werden möchte, gilt es des Weiteren verschiedene Aufträge zu erfüllen, wie zum Beispiel Diebesgut wiederbeschaffen, ein Kanalwettschwimmen gewinnen oder in bestimmter Zeit Geldsäcke einsammeln. Aber auch Tastenfertigkeit und Rhythmusbegabung werden vom Spieler gefordert, wenn es heißt den flippigen HipHop tanzenden Oscar zu begleiten.

Je besser der Spieler sich hier bewährt, desto mehr Berühmtheitspunkte erhält der Fisch.
Denn Ziel des Spiels ist es, dafür zu sorgen, dass Oscar in der Gesellschaft von Ober-Riff-City aufgenommen wird. Hilfreich ist auch das Sammeln von wertvollen Perlen und Seeigeln, das Anklicken auftauchender Ausrufezeichen, die wertvolle Informationen beinhalten sowie die Aufnahme von Sandwiches, die verlorene Energie zurückbringen. Der Einstieg ist leicht. Gespielt werden kann wahlweise mit der Tastatur oder mit der Maus.
Im Spielverlauf werden Geschicklichkeit und Reaktionsschnelligkeit trainiert.
Die farbenprächtige und detailreich gestaltete 3D-Grafik simuliert eine Großstadt der Neuzeit, in der jeder Platz der Unterwasserwelt angesteuert werden kann. Sound und Musik ergänzen stimmig das Gesamtgeschehen.

Um das Spiel mit all seinen Überraschungen und Feinheiten gänzlich genießen zu können, sollte der Spieler Ausdauer, Entdeckungsfreude und Frustrationstoleranz mitbringen.
Auch ohne den gleichnamigen Film kennen zu müssen, fühlten sich Jungen und Mädchen vom Spiel angesprochen.
In der Erprobung zeigte sich, dass die Altersgruppe ab 8 Jahren mit den abwechslungsreichen Spielherausforderungen zu recht kam.