Devil May Cry

Genre
Action-Adventure
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Capcom
Erscheinungsjahr
2013.01
Systeme
PC, Playstation 3, Xbox 360
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Actionreiches und kampfbetontes Spiel, das an eine griechische Sagenerzählung erinnert
Redaktion
Alexander Hundenborn
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2Screenshot 3

Spielbeschreibung:
Devil May Cry gehört zum Genre der Actionspiele. Der Protagonist Dante hat die Aufgabe die Welt gegen Dämonen zu verteidigen. Zur Seite stehen ihm dabei sein Schwert Rebellion und die beiden Pistolen Ebony und Ivory. Weiterhin verfügt er über Dämonenkräfte, die weitere Waffen herbeirufen können, wie beispielweise einen riesigen Hammer. Die Angriffe werden in Kombinationen effektreicher und wirkungsvoller.

Die Handlung ist vergleichbar mit einer griechischen Sagenerzählung. Dantes Vater, Sparda, erhob sich gegen den Dämonenkönig, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Er verschloss nach einem Kampf den Übergang zwischen Unterwelt und der Welt der Menschen. Dabei wurde auch er dazu verdammt in der Unterwelt zu bleiben, da auch er ein Dämon ist. Um seine Kräfte jedoch nicht aufzugeben und sie für die Menschen nutzbar zu machen, zeugte er mit der Engelsfrau Eva die Zwillingsbrüder Dante und Vergil. Dante folgt dem Pfad seines Vaters und versucht die Menschheit vor dem Untergang zu schützen. Sein Bruder Vergil hingegen schlägt sich auf die Seite der Dämonen, um die Welt ins Chaos zu stürzen.

Im Verlauf von 4 Spielen entwickelte sich eine Handlung mit mehreren Parteien und Charakteren, die für oder gegen den Untergang der Welt kämpfen. Dies ist zunächst nicht immer leicht verständlich, da die Charaktere dazu neigen sich zu wandeln.

Diesmal versucht der Dämonenfürst Mundus die Welt ins Dunkel zu stürzen. Im Verlauf trifft der Spieler auf Dantes Halbbruder Vergil, der ihm sein Schicksal offenbart, dass nur ein sogenannter Nephilim, eine Mischwesen aus Engel und Dämon, Mundus zu Fall bringen kann. Verschiedene Gegner können auf dem Weg zu Mundus auch nur mit verschiedenen Fähigkeiten eines Nephilim besiegt werden. So erscheinen einige Gegner blau bzw. rot, wenn sie nur durch Engels- bzw. Dämonenangriffe in die Hölle zurückgeschickt werden können.

Pädagogische Beurteilung:
Actionreiche Auseinandersetzungen gegen Dämonen jeglicher Art sind Hauptbestandteil. Bei Devil May Cry erscheint, während der Treffer, die der Spieler landet, eine Punkteanzahl und Multiplikator beim Einsatz von unterschiedlichen Waffen und Kombinationen von Schlägen. Je öfter unterschiedliche Kombinationen angewendet werden, desto mehr Punkte und „Coolness"-Auszeichnungen erhält der Spieler am Ende eines Abschnitts. Somit wird die Ausübung von Gewalt belohnt; ähnlich wie bei Beat´em´Ups. Da allerdings die Gewalt meist gegen Dämonen gerichtet ist und doch sehr überzeichnet und abstrakt wirkt, auch dank der dämonischen Fähigkeiten, hat das Spiel eine USK-Kennzeichnung „ab 16 Jahren", da Jugendliche in diesem Alter i.d.R. in der Lage sind, die Gewaltdarstellungen in Devil May Cry als spielerisches Element und Fiktion zu erkennen.

Steuerung
Die Steuerung ging den Testern leicht von der Hand. Zu Beginn des Spiels werden neue Waffen und Kombinationsmöglichkeiten anhand von kleineren Einblendungen vorgeführt. Das Spiel wird dabei gestoppt und erst nach erfolgreicher Eingabe der Tastenkombinationen wieder fortgeführt. Dies hilft auch ungeübten Spielern, die Steuerung beherrschen zu lernen. Weiterührend im Spielverlauf kommen Jump&Run-Einlagen dazu, die Geschick fordern, welche die Tester zwar als geklungene Abwechslung ansahen, allerdings nicht allzu sehr forderten.

Technik
Sehr zum Ärger von allen stürzte das Spiel Immer wieder aufgrund von Grafikproblemen ab oder es erschienen merkwürdige Artefakte auf Gesichtern und bei Schatten. Dies ist jedoch mit einem Patch behoben worden, der unbedingt heruntergeladen werden sollte. Danach gab es keine Beanstandung hinsichtlich der Grafik. Der Wechsel zwischen Unter- und normaler Welt war klar ersichtlich, da die Unterwelt surreal und von der Farbgestaltung her eher „höllisch" wirkt. Häufige Dämonen-Verwachsungen sind in den Abschnitten immer wieder zu finden, so dass die Abgrenzung zur normalen Welt stimmig erscheint.

Fazit:
Devil May Cry setzt die Reihe laut den Testern ansprechend fort und bot ihnen eine spannende Geschichte rund um den Halb-Dämon Dante und dessen Bruder Vergil. Wie in dieser Spielreihe bekannt, steht Geschick, Reaktionsschnelligkeit und Ausdauer beim Kombinieren der Angriffsmöglichkeiten im Fokus. Die actionreichen Auseinandersetzungen und die Schnelligkeit der Handlungsabläufe können Jugendliche ggf. überfordern.

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Spieletester
Ü16 Bürgerzentrum Deutz
Köln
Bewertung Spielspass