Jumpman

Genre
Jump&Run
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Mechanically Separated Meat
Erscheinungsjahr
2009.02
Systeme
PC, Mac
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
Online als kostenloser Download
Kurzbewertung
Retro 2D-Plattformer in Pixel-Optik
Gruppenleiter
Harald Walz
Die kleinen ASSe
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Das Spiel "Jumpman" ist ein Remake des Klassikers von 1983. In Anlehnung an das ursprüngliche Spiel ist auch das Remake konsequent in grober Pixelgrafik gehalten. Auch der Sound entspricht nicht heutigen Standards, sondern erinnert an Spiele der Atari- und C64-Zeit. In "Jumpman" steuert der Spieler seine Spielfigur durch verschiedene Level zum Ausgang. Die Figur muss von Plattform zu Plattform springen und dabei auch gegnerische Monster überwinden. Einige der Gegner können fliegen, andere wandern nur hin und her, wieder andere verfolgen das Pixelmännchen.

Pädagogische Beurteilung:
Perspektivwechsel
Eine Besonderheit von "Jumpman" ist, dass die meisten der Level wahlweise im bzw. gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden können, wodurch auch die Gegenstände und Monster in dem Level bewegt werden. Dies mussten die Spieletester geschickt nutzen, um beispielsweise die Gegner mithilfe von Riesenkugeln zu zerstören oder unüberwindbare Mauern zu begehbaren Plattformen umzufunktionieren. Dies stellte allerdings auch einen hohen Schwierigkeitsgrad dar, da die Tester ihre Aktionen genau koordinieren mussten, damit ihnen die Gegner nicht in die Quere kamen. Allerdings können die Level beliebig oft ausprobiert werden, denn Jumpman hat unendlich viele Leben. In späteren Passagen kommt noch Lava hinzu, die natürlich nicht berührt werden darf. Jedes Level ist dabei nur bildschirmgroß, sodass man während des Spiels die Übersicht behält. Das Spiel wird komplett über die Tastatur gesteuert, gespeichert wird das Spiel automatisch, allerdings nicht nach jedem einzelnen Level. Die sogenannten „Paths“ umfassen einige wenige Level, die beim erneuten Laden des Spiels nochmals gespielt werden müssen.

Kreatives Jumpen
Bei "Jumpman" ist mehr Geschick und Ausdauer gefragt, als beispielsweise bei Spielen der Super Mario-Reihe. Die anfänglichen Level sind gut zu meistern, doch der Schwierigkeitsgrad steigt stetig an. Trotzdem fanden die Tester einige Aufgaben der fortgeschrittenen Passagen sehr einfach zu meistern. Dies wirkte sich positiv auf die Motivation und Aufmerksamkeit der Spieler aus. Gerne genutzt wurde bei den Testern außerdem der Editor. Da dieser selbsterklärend gestaltet war, konnten mit ihm auch schnell verschiedene Level selber erstellt werden. Diese können dann im Editor gespielt werden. Auf der englischsprachigen Webseite http://msm.runhello.com/p/36 kann man sich zusätzlich selbstkreierte Level anderer Nutzer herunterladen und ausprobieren. Diese müssen lediglich in das Jumpman-Verzeichnis entpackt und anschließend wie die eigenen Level über den Editor gestartet werden.

Nicht nur für Retro-Fans
Das Spiel spricht nicht nur Liebhaber des alten Klassikers an, sondern auch Spieler, die gerne erfinderisch sind. Durch die Editorfunktion wird zusätzlich kreatives Spielen gefördert, da die Möglichkeit besteht, selbstkreierte Level mit anderen Spielern zu teilen. Die Grafik als auch der Sound hinterließen bei den Spielern ein besonderes Retrofeeling, was den Spielspaß verstärkte. 

Fazit:
Insgesamt bietet das Spiel Spaß für jede Altersgruppe. Durch neue Funktionen wurde das Spiel den heutigen Standards angepasst und machte den Testern trotz der „veralteten“ audiovisuellen Darstellung Spaß. Ein solcher Klassiker ist eine gute Alternative zu komplexen Strategiespielen und eignet sich zum Knobeln für Zwischendurch.

Beurteilung der Spieletester zuklappen
Spieletester
Die kleinen ASSe
Köln
Bewertung Spielspass