Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction

Genre
Action-Adventure
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Bandai Namco Games
Erscheinungsjahr
2011.06
Systeme
Playstation 2, Playstation 3, Xbox 360, Wii, Playstation Portable, Nintendo DS
System im Test
Xbox 360
Kurzbewertung
Seichtes Adventure für Fans der Serie
Gruppenleiter
Florian Rüther
ASGSGames Marl
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Spielbeschreibung:
"Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction" ist die fünfte Videospielumsetzung (siehe auch Beurteilung zu Ben 10 - Protector of Earth) zur beliebten TV-Serie. Der Spieler steuert einen 16- jährigen Jungen namens Ben, der sich dank einer außerirdischen Maschine, der Ultimatrix, in verschiedene Monster und Aliens verwandeln kann, die verschieden aussehen und unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen. Das Spielgeschehen dreht sich dabei um ein antikes Alien-Artefakt, das die Welt vor einem kosmischen Sturm retten soll.

Pädagogische Beurteilung:
Rund um die Welt 
Die Handlung des Spiels treibt den Spieler einmal um die halbe Welt – oder versucht es zumindest. So bereist Ben verschiedene reale Orte, wie beispielsweise den Eiffelturm in Paris, die chinesische Mauer, den Amazonas oder das Kolosseum in Rom. Die bekannten Sehenswürdigkeiten bleiben hierbei allerdings nur Kulisse und werden nur selten in das Spielgeschehen eingebunden. Trotz des Bezugs auf die Realität bleibt ein Lerneffekt, vor allem im geographischen Bereich aus. Dennoch hatten die Tester Spaß, die bekannten Orte in einem Videospiel wiederzufinden.

Wähle dein Alien
Die eigentliche Spielmechanik ist denkbar einfach und erinnert an moderne 3D-Jump’n’Runs. So mussten die Tester die verschiedenen Fähigkeiten der Aliens, in die Ben sich verwandeln kann, clever nutzen und passend einsetzen, um Gegner zu besiegen oder schwierige Passagen zu überwinden. Allgemein gibt es neben kleineren Rätseln, Gegnerwellen und Geschicklichkeitspassagen jedoch kaum Abwechslung. Kommt es einmal zu dem Tod der Spielfigur, kann dasselbe Level ohne Nachteile noch einmal gespielt werden. So kommen zwar keine Frustmomente auf, erfahrene Spieler werden dafür allerdings auch kaum gefordert. Die Tester kritisierten, dass besonders die Rätsel sehr einfach zu lösen sind und lediglich die Verwandlung beziehungsweise der Wechsel der Aliens eine Rolle spielt.

Veralteter Comic-Look
Die Atmosphäre ist an die TV-Serie angepasst, die Cartoon-Grafik wirkt jedoch im Vergleich zu anderen Spielen veraltet. Auch der Sound trägt bestenfalls zur Untermalung der Situationen bei, konnte die Tester jedoch nicht überzeugen. Nur selten kommt es zu Dialogen, sodass die Spieler sich ungestört gegenseitig beraten konnten. Da das Spiel leider über keinerlei Coop-Möglichkeiten verfügt, mussten die Tester den Kontroller rumreichen, sobald mehrere Jugendliche gemeinsam spielen wollten. 

Fazit:
Hinter "Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction" steckt leider nicht mehr als ein seichtes Spiel, das die Tester weder sonderlich forderte, noch ihnen großen Spaß bereitete. Lediglich Fans der TV-Serie finden hier einen netten Anhang an das bekannte Science Fiction-Universum. Zwar wird auf explizite Gewaltdarstellungen verzichtet und auch die Kämpfe sind kinderfreundlich im comichaften Stil dargestellt, trotzdem können besonders jüngere Spieler schnell vom dem unübersichtlichen Gameplay überfordert sein. Daher empfehlen wir das Spiel erst Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren.

Text: Jan Scheurer

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Spieletester
ASGSGames Marl
Marl
Bewertung Spielspass