Disney Move

Genre
Gesellschaftsspiele
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 4 Jahre
Vertrieb
Electronic Arts
Erscheinungsjahr
2004.11
Systeme
Playstation 2
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
Besonders spaßig im Gruppenspiel
Screenshot 2Screenshot 3

Mit dem Bewegungsspiel und mit Hilfe der Eye-Toy-Kamera können sich die Kinder in eine Spielhandlung auf dem Fernsehschirm hineinprojizieren und durch entsprechende Bewegungen den Spielablauf beeinflussen.
In Fantasia sind leider alle Farben verloren gegangen und es ist die Aufgabe des Spielers durch erfolgreiche Erledigung von 6 Spielewelten die Farbe wieder in das Land zu bringen. Hat man eine Spielewelt gemeistert, erhält man zur Belohnung einen kleinen Zeichentrickfilm zur Ansicht.
Die bekannten Comicstars der Disneywelt, Mickey, Donald, Peter Pan, Aladdin und weitere stehen dabei Pate für die einzelnen Spiele.
Die Besonderheit dieser Spielvariationen ist ihr Bewegungselement. Da müssen zum Beispiel als Torwart Elfmeter gehalten, Geister mit wilden Armbewegungen verscheucht und Angriffe von Piraten abgewehrt werden. Mädchen und Jungen ab 5 Jahren kamen hier zu schnellen Spielerfolgen.
Den meisten Spaß erlebten sie, wenn sie es gemeinsam mit anderen spielten. In der häufig genutzten Mehrspieleroption konnten die unterschiedlichen Disziplinen des Spiels zwar nur nacheinander durchlaufen werden, was aber den Spielspaß nicht minderte.
Reaktionsschnelligkeit, Geschicklichkeit und Beweglichkeit waren hier besonders gefordert und es zeigte sich, dass nicht automatisch die älteren Mitspieler gewinnen.
Die Motivation, die Aufgaben des Spiels alleine anzugehen, gestaltet sich dagegen bei manchen Kindern als kurzweilig und weniger attraktiv, auch wenn der wachsende Schwierigkeitsgrad dafür sorgt, dass die Spiele nicht zu schnell gelöst werden können.
Das Spiel spricht vornehmlich die jüngeren Kinder an, die mit ihren vertrauten Comicfreunden der Disneywelt die kleinen Bewegungsaufgaben von Fantasia lösen wollen.
Mädchen, die grundsätzlich diese Art der Bewegungsspiele sehr gerne nutzen, bemängelten allerdings, dass sich diese Spiele doch in den Aufgabenstellungen zu sehr an den Interessen der Jungen orientieren.