Epic Inventor

Genre
Denken / Geschick
USK
nicht USK geprüft (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Pixel Prone Games
Erscheinungsjahr
2013.10
Systeme
PC, Mac
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
Getestete Version 1.0.1
Kurzbewertung
2D-Sidescroller im Minecraft-Stil
Gruppenleiter
Harald Walz
Die kleinen ASSe
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Ein wirkliches Spielziel gibt es bei "Epic Inventor" nicht. Man steuert eine Figur in einer pixeligen Comic-Welt durch eine Waldlandschaft mit Stein und Gras. Im Hintergrund sind Berge und blauer Himmel zu erkennen. Zudem gibt es Eingänge in die unterirdische Welt, die vom Spieler erkundet werden kann. 
Bei den Wanderungen durch die Welt trifft man immer wieder auf Monster wie Riesenschnecken, fliegende Löwen oder Schlangen. Diese müssen mit Waffen bekämpft werden. Als mechanischer Helfer fungiert ein kleiner Roboter. Dieser unterstützt den Spieler auch im Kampf auf unterschiedliche Weise - je nachdem wie er eingestellt wurde. So attackieren aggressive Roboter sofort jeden Gegner, der in Sichtweite ist, wogegen defensive Roboter lediglich Gegner angreifen, die dem Spieler zu nahe kommen. Durch eine Batterie, die immer wieder aufgeladen werden muss, kann der Roboter den Spieler nicht konstant begleiten. Dafür kann der Spieler seinen Gefährten aufleveln, was ihn stärker und schneller macht.

Pädagogische Beurteilung:
Ressourcen abbauen und verarbeiten
In der kompletten Spielwelt sind verschiedene Ressourcen verteilt, zum Beispiel Holz und Stein, aber auch seltenere Materialien wie Gold, Silber und Diamant, die abgebaut werden können. Für große Erheiterung sorgte die Tatsache, dass das Haus, an dem der Spieler startet, auch abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden kann. Mit den Ressourcen können allerlei verschiedene Gegenstände wie Waffen, Rüstungen und Kleidungsstücke hergestellt werden. Ein Highlight war dabei die Goldrüstung, die einer der Tester geschmiedet hatte. Für solche und viele andere Gegenstände braucht man eine Werkbank, die möglichst bald gebaut werden muss.

Monster und Kämpfe
Mit den hergestellten Waffen können die Monster in der Spielwelt bekämpft werden. Hier hat sich der Bogen als beliebtes Verteidigungsinstrument erwiesen, da er über einen unbegrenzten Vorrat an Pfeilen verfügt. Für jeden besiegten Gegner erhielten die Tester Erfahrungspunkte. Wurde eine bestimmte Menge gesammelt, stieg die Spielfigur eine Stufe auf, wodurch sich beispielsweise die Lebenspunkte erhöhen. Doch auch die Gegner werden stärker und passen sich dem Niveau des Spielers an. Wird die Spielfigur von einem Monster besiegt, fängt diese augenblicklich am Startpunkt wieder an. Dabei behielten die Tester ihre Gegenstände, verloren aber Erfahrungspunkte.

Steuerung
"Epic Inventor" kann alleine, im lokalen Mehrspielermodus zu zweit oder über das Internet gespielt werden. Die Steuerung erfolgt größtenteils über die Maus und ist durchaus intuitiv, da man die Figur bewegt, indem der Spieler auf den gewünschten Zielpunkt klickt. Schneller geht es allerdings, wenn die Tastatur hinzugezogen wird. Zum Beispiel ruft die R-Taste den Roboter herbei bzw. schickt ihn zum Aufladen wieder weg. Welche Tasten welcher Funktion zugewiesen sind, wird in der eingebauten Hilfe erklärt.

Hilfe
Startet man ein Abenteuer mit einer neuen Figur, erscheint automatisch ein Tutorial. Leider ist dieses in Englisch verfasst, sodass jüngere Spieler viele Spielelemente erst durch Probieren erlernen müssen. Dies ist aber durchaus möglich, da in "Epic Inventor" vieles so gehandhabt wird, wie es erfahrenere Spieler aus anderen Adventures gewohnt sind.

Grafik
Die pixelige, grobe Comicgrafik erinnert stark an das große Vorbild Minecraft. Dadurch wirken die Kämpfe, die relativ häufig vorkommen, harmlos. Auch die Monster wirken eher witzig als beängstigend. "Das ist wie Minecraft in 2D" (Tester 8 Jahre).

Fazit:
"Epic Inventor" ist zwar Open Source, um das Spiel aber von der Entwicklerseite runterzuladen, muss eine Emailadresse angegeben werden, deren Richtigkeit nicht überprüft wird. Bei dem Test gab es immer mal wieder technische Probleme mit dem Titel. Es ließ sich nicht im Vollbild-Modus darstellen und fror unter Windows immer wieder ein. Unter Linux stürzte das Spiel öfters komplett ab, was hauptsächlich an der veralteten Hardware der Rechner lag. Nur auf einem besser ausgestatteten Laptop mit Linux lief es problemlos.
Da die Welt begrenzt ist und keine Neuerungen auf höheren Leveln dazukommen, leitete sich die Motivation zu spielen für die Tester vor allem aus der Möglichkeit ab, verschiedene Gegenstände herzustellen.

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Spieletester
Die kleinen ASSe
Köln
Bewertung Spielspass