Smite

Genre
Onlinespiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Hi-Rez Studios
Erscheinungsjahr
2014.03
Systeme
PC, Xbox One
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Abwechslungsreicher, teambasierter Multiplayer-Online-Kampf
Gruppenleiter
Arne Geraedts
JuWel Stadtbücherei Münster
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Spielbeschreibung:
Bei "Smite" handelt es sich um ein MOBA (Multiplayer Online Battle Arena). Es ist ähnlich wie die bekannten und sehr erfolgreichen Spiele "League of Legends" oder "Dota 2", man betrachtet das Geschehen hier allerdings aus der Third-Person Perspektive. Um zu spielen wird ein persönlicher Account benötigt, der auch auflevelt, wenn man häufig spielt. Das eigene Level hat allerdings keinen Einfluss auf das InGame Level der einzelnen Spielrunden.
In dem Spiel geht es darum, ein Team aus Göttern zu bilden, um andere Götterteams zu bekämpfen und zu besiegen. Dies geschieht in einer Arena oder auf anderen Maps (Karten), indem das eigene Team die gegnerische Basis zerstört oder deren Punkte auf null reduziert. In jeder Spielrunde gibt es außerdem die Möglichkeit, sich von Gold (der InGame-Währung im Spiel) Items zu kaufen, um sich so einen Vorteil gegenüber dem Gegner zu verschaffen.
Innerhalb des Teams steuert jeder Spieler jeweils einen Gott, den er sich vorher aussuchen konnte. Hier hat man die Wahl zwischen sieben verschiedenen Mythologien und fünf unterschiedlichen Klassen. Jedoch können nur die Götter ausgewählt werden, die man selbst durch InGame-Punkte erworben hat oder die gerade in der freien Rotation sind. Die freie Rotation ist eine sich jede Woche ändernde Auswahl an Göttern, die für jeden Spieler in der Zeit frei zugänglich ist.
Zum Merchandising kann man noch sagen, dass es keine Bücher oder sonstiges gibt - jedoch gibt es Kleidung wie T-Shirts, die zu Events und im Internet gekauft werden können.

Pädagogische Beurteilung:

Diese Beurteilung wurde von Jugendlichen Testern verfasst und durch die Redaktion ergänzt.

Von Daniel Heising und Jan Jetzorowski

Einstieg
Für Einsteiger gibt es am Anfang direkt ein Tutorial, das gemacht werden muss, um die richtigen Modi zu spielen. In diesem Tutorial werden die einzelnen Maps und ihre Spielweise erklärt, außerdem wird noch erklärt, wie man alles benutzt. Dies ist ziemlich gut, da man sonst ohne Grundwissen ins Spiel reingeworfen werden würde. Für Einsteiger ist es generell einfacher, wenn man schon vorher Erfahrung mit anderen MOBAs gemacht hat.

Steuerung und Grafik
Man steuert die Spielfigur mit den Tasten WASD, hat mit der Leertaste die Möglichkeit zu springen und auf den Tasten von 1 bis 4 hat man seine Fähigkeiten - dies kann man aber auch in den Optionen umstellen. Das Laufen auf WASD ist üblich für PC-Spiele, die man per Tastatur steuert. Die Fähigkeiten sind umständlicher zu benutzen, da man mit der Hand umgreifen muss - das heißt man muss die Finger von den Lauftasten nehmen, um beispielsweise Zauber zu wirken.
"Smite" wird von der Unreal Engine 3 unterstützt. Grafisch ist das Spiel recht gut ausgestattet und auch der Sound ist passend. Die ganze Zeit begleitet einen die Spielmusik. In den Arenen gibt es unsichtbare Wände, sodass man nicht abkürzen kann oder von der Map abkommt. Dies hat keine negativen Faktoren, da es sich einfach um Verschönerungen am Rand der Map handelt.

Spielmodi
Im Spiel hat man fünf verschiedene Spielmodi, die immer festgelegt sind und einen Modus, der sich regelmäßig ändert - dieser ist meist ein Fun-Mode.
Das Spiel läuft in Echtzeit und man kann die Runde, in der man sich befindet, natürlich nicht pausieren, da diese sonst auch für die anderen Spieler pausiert werden müsste. Man hat also einen kontinuierlichen Spielfluss und einen leichten Zeitdruck, sodass man keine Pause während einer Runde einlegen kann, da das Spiel weiterläuft. Es ist also schwierig eine kleine Unterbrechung einzulegen, wenn man gerade mal keine Lust oder Zeit mehr hat.

Motivation und Faszination
Das Spiel bietet mit den verschiedenen Modi und den unterschiedlichen Göttern viel Abwechslung und kein Kampf läuft gleich ab. Da man sich dauerhaft gegen andere behaupten muss, hat man die Motivation, besser als die anderen zu sein. Ein weiterer Motivationsgrund ist das generelle Interesse an MOBAs und Third-Person Spielen, da "Smite" die perfekte Mischung aus beidem ist. Ein weiterer Grund könnte sein, dass es den gewissen Spannungsmoment in Kämpfen gibt, da es in diesen Schlag auf Schlag geht und der Spieler schnelle Reaktionen und eine gute Übersicht bewahren muss.
Die Atmosphäre ist tendenziell eher angespannt, da man sich fast die ganze Zeit konzentrieren muss. Aber es gibt unter anderem auch Momente, in denen eine relativ gute und gelassene Atmosphäre herrscht. Und nicht zu unterschätzen ist die Freude, wenn das eigene Team die Gegner besiegen konnte.

Kommunikation ist alles
Der Spieler muss sehr viel vorausplanen und gut mit seinen Mitspielern kommunizieren, um beispielsweise die Abklingzeit der Fähigkeiten des Gegners einzuplanen und den Kampf für sich zu entscheiden. Auch die verschiedenen Movements/Aktionen der Gegner müssen im Auge behalten werden, um zu wissen, ob sie beispielsweise gerade eine Goldmine machen oder einen Verbündeten des eigenen Teams „besuchen“ kommen. Das Kommunizieren spielt daher eine große Rolle. Man kann sein Team dadurch warnen oder ihnen die Position oder die Movements der Gegner verraten.
In höheren Leveln kann man unter anderem noch Counterpicken. Das bedeutet, dass man sieht, wenn ein Gegner einen bestimmten Gott ausgewählt hat und man seine Wahl dadurch auf Götter reduzieren kann, die gut oder ausgeglichen gegen diesen hantieren. Diese taktischen Elemente tragen zum Spielspaß bei, da man vermutlich gewinnt, wenn man taktisch klüger handelt und bessere Entscheidungen trifft, und somit ein Erfolgserlebnis hat.

Fazit:
Zum Abschluss kann man sagen, dass "Smite" ein sehr gelungenes Spiel für MOBA-Fans ist. Es ist sehr abwechslungsreich, aber nicht zu verwirrend. Es gibt taktische Elemente und man lernt im Team zu agieren. Ein Schwachpunkt ist die Bedienung zwischen der Steuerung der Figur und der Fähigkeiten, da man diese nicht sehr gut gleichzeitig ausführen kann. Das Spiel ist kostenlos verfügbar und ab 12 Jahren freigegeben.

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Spieletester
JuWel Stadtbücherei Münster
Münster
Bewertung Spielspass

"Auch wenn es einem nicht auf Anhieb zusagt, ist es trotzdem einen Versuch wert, da man ja nichts bezahlen muss."