Deponia Doomsday

Genre
Adventure
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 10 Jahre
Vertrieb
Daedalic Entertainment
Erscheinungsjahr
2016.03
Systeme
PC
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Point&Click Adventure mit schrägem Humor
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans des schrägen Daedalic Humors
Sprache
deutsch gesprochen und geschrieben
Grafik
comichaft, gezeichnet, "Steam-Punk Look"
Sound

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Rufus und weitere Charaktere des Deponia-Universums
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Lösungen teilweise sehr abstrakt, ironisch und unlogisch
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
der schräge Humor gefällt nicht Jedem und richtet sich teilweise an ältere Spieler
Redaktion, Gruppenleiterin
Karolina Albrich
Spieleratgeber-NRW, Ü12 Lise-Meitner-Gesamtschule
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4
Siehe auch

Spielbeschreibung:
"Deponia Doomsday" ist die Fortsetzung zur bereits erschienenen Deponia Trologie aus dem Hause Daedalic. Am Ende des dritten Teils der Reihe blieben einige Fragen offen. Diese wollen in "Deponia Doomsday" geklärt werden.
Der Spieler steuert wie immer den chaotischen und egozentrischen Charakter Rufus, der seinem Ruf auch in diesem Abenteuer gerecht wird. Das Geschehen spielt zeitlich vor den Ereignissen der Trilogie abermals auf Deponia: einer Distopie unserer Welt, in welcher der Mensch seinen Heimatplaneten über die Maßen hinaus zugemüllt hat. Rufus erwacht von einem furchtbaren Alptraum, welcher die Ereignisse der Vorgänger-Teile wiederspiegelt. Schnell stellt sich raus, dass dies kein normaler Traum gewesen kann, denn er trifft den Zeitreisenden McChronicle, mit dem er anschließend versucht, die Geschehnisse zu verändern.

Pädagogische Beurteilung:
Zeitreisen
Das Element der Zeitreisen kommt in "Deponia Doomsday" neu hinzu. Der Spieler muss erst mit Hilfe der Zeitmaschine von McChronicle und anschließend mit einem Raumschiff, welches durch die Zeit reisen kann, knifflige Rätsel lösen und versuchen, die Geschichte Deponias zu verändern. Hier ist es besonders wichtig, dass der Spieler das Zeitreisen zum richtigen Zeitpunkt einsetzen muss, da er sonst nicht weiterkommen wird. Setzt er es zu früh ein, ist sein gesamter Spielfortschritt dahin, was zu Frust führen kann.

Altbekannter Humor
Wie immer ist das Spiel vom schrägen Daedalic Humor geprägt. Fans der Reihe betonen gerade diesen, wenn man sie fragt, warum sie das Spiel mögen. Fakt ist jedoch, dass gerade dieser Humor, der von Ironie, Anspielungen und makabren Witzen geprägt ist, nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, da sie diesen häufig oftmals nicht verstehen. 

Rätsel
Die Rätsel der Deponia Reihen sind häufig knifflig und abstrakt, so auch in "Deponia Doomsday". Ein Beispiel: Damit man beim Zeitreisen seine Erinnerung behalten kann, muss der Spieler einen Aluhut beschaffen, welcher mit Stroh gefüllt sein muss. Hat man das Aluminium aufgetrieben, sucht man verzweifelt nach dem fehlenden Stroh. Tatsächlich aber hat man dieses sehr wahrscheinlich schon im Inventar, denn den gesuchte Gegenstand hat man bereits in Form eines Strohhalmes bei sich. Darauf muss man aber erstmal kommen. Die Rätsel sind also häufig sehr schwer zu durchschauen. Ist man jedoch vertraut mit der Denkweise der Macher, wird das Rätseln leichter. Zwischendurch gibt es noch diverse Minigames, die man aber auch überspringen kann, wenn man denn möchte, da diese auch recht schwierig sind. 

Fazit:
Grundsätzlich ist "Deponia Doomsday" ein klassisches Point&Click Adventure, welches die spannende Geschichte von Rufus und seinen Freunden weitererzählt. Wenn man den schrägen Humor mag und bereits die Vorgänger-Teile gerne gespielt hat, wird man mit "Deponia Doomsday" auch seine Freude haben. Den schrägen Humor und die teils abstrakten Rätsel werden jedoch erst Kinder ab ca. 10 Jahren verstehen.

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Spieletester
Ü12 Lise-Meitner-Gesamtschule
Köln
Bewertung Spielspass