The Crew

Genre
Rennspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Ubisoft
Erscheinungsjahr
2014.12
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox 360, Xbox One
System im Test
Xbox One
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
nur online über Xbox Live spielbar
Kurzbewertung
Abwechslungsreiches Rennspiel
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von Autorennspielen
Sprache
Deutsch
Grafik
realistische 3D-Grafik
Sound
realistische Geräusch- und Soundkulisse

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
keine direkten , Auto kann angepasst und umgebaut werden
Mehrspielermodus
online mit oder gegen Freunde spielbar
Spielforderungen
Hand-Auge Koordination, Reaktionsfähigkeit
Zusatzkosten
Kostenpflichtige Add-ons erhältlich
Problematische Aspekte
nur online über Xbox Live spielbar
Gruppenleiter
Sascha Krüll
Mediothek Krefeld
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Schnelle Autos, spannende Rennen und einen ganzes Land steht dafür zur Verfügung! Die Rede ist von dem Autorennspiel "The Crew". In diesem geht es um einen Fahrer, der sich undercover in eine Gang einschleusen soll. Um das zu schaffen, muss der Spieler durch Siege auf sich aufmerksam machen. Einmal drin, fängt man an, Informationen weiterzugeben und die verschiedenen Mitglieder gegeneinander auszuspielen, um immer weiter nach oben zu kommen. Es gibt viele Autos, viele Möglichkeiten diese umzubauen und eine riesige Spielwelt.

Pädagogische Beurteilung:
Es kann sich sehen lassen
Autorennspiele müssen ihre Bemühungen unter anderem darauf konzentrieren, dass die schönen Autos auch dementsprechend in Szene gesetzt werden. Auch die Tester fanden, dass sich die Grafik wirklich sehen lassen kann, stellten jedoch auch fest, dass die Autos viel detaillierter als die die Umgebung dargestellt sind. Ein Fakt, der bei einer so riesigen Spielwelt nicht ausbleibt. Allgemein gibt es jedoch einiges zu sehen und zu entdecken.

Es benötigt nicht viele Knöpfe, um das Auto zu bewegen
Die Steuerung bei Autorennspielen ist, bis auf ein paar Kleinigkeiten, fast immer relativ identisch. Im Auto hat man nun mal nicht uneingeschränkte Möglichkeiten. Nach dem einleitenden Tutorial waren auch die letzten Zweifel der Spieletester schnell erledigt. Die Steuerung wurde schnell erlernt, ließ sich jedoch etwas schwammig bedienen. Eine Fahrhilfe versucht immer, dem Verkehr dezent auszuweichen, was jedoch den eigenen Lenkbewegungen manchmal etwas entgegen steuert. Die Tester bekamen dies jedoch nach einiger Zeit unter Kontrolle.

Es kann mehr als eine normale Rennsimulation
Im Gegensatz zu vielen anderen Rennspielen hat "The Crew" eine richtige Story. Es gibt Videosequenzen, durch die eine passende Atmosphäre erzeugt wird. Innerhalb der Story mussten die Tester auf der ganzen Karte Rennen fahren oder andere Herausforderungen erledigen, um neue Teile für das Auto freizuschalten und Geld zu verdienen. Geld kann man nie genug haben, denn die Preise für die Autos und Upgrades sind relativ hoch.

Ob durch Wälder, über Highways oder durch die Städte
Die Karte der Welt ist riesig, denn "The Crew" spielt in den kompletten Vereinigten Staaten von Amerika. Das Setting ist soweit es geht originalgetreu gestaltet, aber natürlich wurden manche Details sowie kleine Straßen weggelassen und auch der Maßstab wurde angepasst, da beispielsweise Rennen von New York nach Las Vegas ansonsten einfach zu lange gedauert hätten. Doch auch in dem neuen Maßstab würde die benötigte Zeit von der einen Küste zur anderen den Rahmen sprengen, weshalb es die Möglichkeit schnell zu reisen gibt.

Langzeitspaß mit Freunden oder allein
Bei der Welt, den vielen Autos und der netten Story sind schon viele interessante Stunden vorprogrammiert. Alle Autos haben verschiedene Pakete, mit denen sie umgebaut werden können. Es gibt beispielsweise Renn- oder Offroadpaket, durch die sie für jede Lebenslage zu gebrauchen sind. Hinzu kommt noch, dass das Spiel komplett online gespielt wird, wodurch man eine eigene Crew mit seinen Freunden gründen kann. Mit der eigenen Crew können Freunde dann unterschiedliche Rennen fahren oder einfach nur die Welt erkunden. 

Ohne Add-on nur minderer Spaß
Wie es mittlerweile üblich ist, gibt es auch für "The Crew" Erweiterungen (Add-ons), durch die das Spiel neue Inhalte erhält. So gibt es mehr Autoklassen (z.B. das Drift- oder das Dragpaket), die den Spielspaß deutlich steigern. Man kann "The Crew" auch direkt mit dem Add-on „Wildrun“ kaufen, was sich unserer Meinung nach voll und ganz lohnt.

Fazit:
"The Crew" ist ein gut gestaltetes Rennspiel, in dem man viele schöne Stunden alleine, mit Freunden oder fremden Spielern verbringen kann. Die umfangreiche Karte von Amerika sowie die verschiedenen Autopakete und somit unterschiedlichen Renntypen geben dem Titel die Abwechslung, die bei vielen Rennspielen auf der Strecke bleibt. Die etwas schwammige Steuerung und die teilweise hohen InGame-Preise tun dem Ganzen keinen Abbruch. Die Altersfreigabe der USK ist etwas höher ausgefallen als bei normalen Rennspielen, da es sich um illegale Autorennen handelt und gegnerische Autos auch schon mal kaputt gemacht werden müssen, um die Fahrzeuge auszuschalten. Alles in allem hatten die Tester viele lustige Stunden mit dem Titel und fanden, dass sich ein Kauf bei dem aktuellen nicht mehr so hohen Preisen sicher lohnt.

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Spieletester
Mediothek Krefeld
Krefeld
Bewertung Spielspass