Ersteinschätzung: Far Cry: Primal

Genre
Shooter
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Ubisoft
Erscheinungsjahr
2016.03
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Spannender Shooter im Steinzeitsetting
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Fans von historischen Spielen, Fans von alternativen Shootern
Sprache
Deutsch
Grafik
Dichte Vegetation, realistisch, düster
Sound
Urwaldkulisse, realistisch

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Takkar
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Hand-Augen-Koordination, gute Reflexe
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Kriegerisches Szenario, explizite Szenen
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2

Spielbeschreibung:
Die letzten Ableger der beliebten Shooterserie "Far Cry" stachen besonders durch die tropischen Umgebung und die charismatischen Bösewichte hervor. Letzteres fehlt zwar bei "Far Cry: Primal", dafür wurde die komplette Spielwelt umso detaillierter aufgebaut. Dieses Mal verschlägt es die Spielenden in die Steinzeit, wo sich nicht nur Mammuts und Säbelzahntiger in den Weg stellen, sondern hauptsächlich handfeste Streitigkeiten mit konkurrierenden Clans abgebaut werden müssen. Da die Spieler_innen meist in der Unterzahl sind, gilt es sich auf urzeitliche Hilfsmittel zu verlassen. Neben seinem Bogen kann sich der Jäger Takkar, der in "Far Cry: Primal" die Hauptrolle spielt, auch mit verschiedenen Tieren verbünden, Granaten bauen und Fallen stellen. Das hehre Ziel ist es, Takkars Stamm wieder aufzubauen und gegen konkurrierende Stämme zu verteidigen.

Pädagogische Beurteilung:
Die kriegerischen Auseinandersetzungen, um die sich der größte Teil der Geschichte dreht, werden rabiat und explizit dargestellt. Dabei fließt viel Blut und auch der generell raue Unterton, den das steinzeitliche Setting mit sich bringt, kann sehr junge Spieler_innen verschrecken. Dafür weiß die detailliert gestaltete und offene Spielwelt zu begeistern und sorgt dafür, sich auf dem Weg zum nächsten Missionsziel geradezu in der Landschaft zu verlieren.

Fazit:
Die ausgearbeitete Spielwelt kann durch die schnell repetitive Spielmechanik oft hinwegtäuschen. Dazwischen wird eine rohe und gewalttätige Geschichte erzählt, die zwar nicht sonderlich fesselt, die Spieler_innen aber trotzdem über den Lauf des Spiels unterhält. Besonders wegen der expliziten Darstellungen ist "Far Cry: Primal" nicht für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.