Ersteinschätzung: Ark: Survival Evolved

Genre
Rollenspiele
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Studio Wildcard
Erscheinungsjahr
2015.05
Systeme
PC, Playstation 4, Xbox One
System im Test
PC
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
Early Access-Spiel. Die Vollversion erscheint erst 2017.
via Xbox Live, Playstation Network, Steam
Kurzbewertung
Langatmige Survivalaction mit Dinosauriern
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Interessant für
Fans von Survivalspielen
Sprache
Englisch
Grafik
Bunte und realistische Steinzeitwelt
Sound
Realistische Umgebungsgeräusche, wenig Musik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Spielcharakter kann individuell erstellt werden
Mehrspielermodus
Onlinemehrspielermodus
Spielforderungen
Englischkenntnisse, Frustresistenz
Zusatzkosten
Optionale kostenpflichtige Inhalte
Problematische Aspekte
Onlinemobbing, kriegerische Elemente, Interaktion mit anderen Onlinespielern
Redaktion
Jan Scheurer
Spieleratgeber NRW
Screenshot 2

Spielbeschreibung:
In einer Zeit, in der der Trend um Survival- und Sandboxspiele wie Minecraft oder DayZ kaum abzureißen scheint, tut sich "Ark: Survival Evolved" besonders hervor. Das liegt zum einen an der besonders gelungenen Optik, als auch an den Dinosauriern, die die Spielewelt bevölkern. Diese können gezähmt werden, was das Überleben erheblich vereinfacht. Und das ist auch schon das einzige Ziel des Spiels: Überleben. Zwischen einer feindlichen Umgebung und weiteren menschlichen Spieler_innen, deren Gesinnung oft nicht auf Anhieb erkennbar ist, findet sich der wahlweise männliche oder weibliche Protagonist wieder. Denn: "Ark: Survival Evolved" besitzt zwar einen Einzelspielermodus, glänzt aber erst richtig online im offenen Mehrspielermodus. Komplett ohne Ausrüstung müssen Rohstoffe abgebaut werden, um wiederrum Werkzeuge, Waffen und Gebäude herzustellen. Dafür können sich die Spieler_innen mit weiteren menschlichen Mitspieler_innen zusammentun, um so gemeinsam auf Jagd zu gehen und Dörfer zu bauen.

Pädagogische Beurteilung:
Faszinierend ist neben der Spielmechanik vor allem die soziale Komponente. So bauen die Spieler_innen schnell Beziehungen auf und finden sich in zeitintensiven Aufgaben wieder. Das führt zum Teil auch zu Verpflichtungen innerhalb der Spielwelt, denen nachgekommen werden muss. Das öffnet allerdings auch die Pforten für mächtigere Spieler_innen, die Schwächere unterdrücken und sie damit frustrieren. Daneben sind die expliziten Darstellungen während kriegerischer Auseinandersetzungen aber nicht sonderlich blutig. "Ark: Survival Evolved" befindet sich aktuell noch in einer unfertigen Fassung, an der laufend gearbeitet wird, um regelmäßig weitere Inhalte in das Spiel zu integrieren.

Fazit:
"Ark: Survival Evolved" kann mit einigen innovativen Elementen überzeugen, ist allerdings noch von einer fertigen Version entfernt. Besonders die sozialen Elemente der offenen Spielwelt versprühen aber durchaus ihren Reiz und können über Tage und Wochen hinweg fesseln. Da das Spiel an sich relativ komplex verläuft und außerdem englische Sprachkenntnisse erfordert, ist "Ark: Survival Evolved" erst für Spieler_innen ab 16 Jahren geeignet.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.