Ersteinschätzung: Quantum Break

Genre
Action-Adventure
USK
ab 16 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 16 Jahre
Vertrieb
Microsoft
Erscheinungsjahr
2016.04
Systeme
PC, Xbox One
System im Test
Xbox One
Homepage des Spiels
Hinweis(e)
via Xbox Live, Steam
Kurzbewertung
Actionreiches Spielerlebnis mit cineatischem Charakter
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Liebhaber von cineatisch aufgemachten Science-Fiction Geschichten
Sprache
Deutsch
Grafik
Cineatisch, realisitisch, durchzogen mit Videosequenzen
Sound
Passende Soundsequenzen

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Jack Joyce, bekannte Hollywood-Schauspieler_innen als Vorlage
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
hohes Reaktionsvermögen, Geschicklichkeit, Hand-Augen-Koordination
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Gewaltdarstellung, Entscheidungen im Spiel beanspruchen eigene moralische Werte
Redaktion
Karolina Kaczmarczyk
Spieleratgeber NRW
Screenshot 2

Spielbeschreibung:
“Quantum Break“ beginnt mit der Story rund um den Protagonisten Jack Joyce, der von seinem alten Freund Paul Serene und seinem entfremdeten Bruder William um Unterstützung für ein wissenschaftliches Projekt gebeten wurde. Der Grund für die plötzliche Bitte ist eine Zeitmaschine. Das Projekt kommt allerdings zum Erliegen, da eine Explosion der Machine das Raum-Zeit-Gefüge zerstört. Alles steht still und Jack verfügt nun über die Superkraft, die Zeit manipulieren zu können, wogegen Paul 17 Jahre gealtert und nun zum Chef des zwielichtigen Konzerns wird. Jack gilt nun als Feind und wird von Soldaten verfolgt, die ihn um jeden Preis ausschalten wollen. Durchzogen von selbstständigen Entscheidungen, die die moralischen Werte der Spieler_innen beanspruchen, wird der Verlauf des Spiels bestimmt. Die Besonderheit hierbei besteht aus dem Hybrid aus Spiel und Serie. "Quantum Break" ist in vier Akte unterteilt, die durch die ungefähr 20 minütigen Episoden durchbrochen werden und vor allem die Situation, als auch die Gefühlslage der Charaktere cineatisch aufbereiten und auch die selbst getroffenen Entscheidungen miteinbeziehen.

Pädagogische Beurteilung:
Das Spiel bietet eine Mischung aus Actionszenen, Schießereien und wichtigen Auseinandersetzungen, die gerade in Verbindung mit dem dazugehörigen Seriencharakter die Spannung aufrechterhält. Gerade durch die realistisch aufbereitete Szenerie und den Filmcharakter, der durch die wohlbekannten Gesichter von Hollywood-Schauspieler_innen noch verstärkt wird, entfaltet "Quantum Break" den cineastischen Charakter.

Fazit:
Der Gewaltgrad und die moralischen Entscheidungen, die innerhalb des Spielverlaufs getroffen werden müssen, sind als problematisch für Kinder und Jugendliche anzusehen. Ältere Spieler besitzen genug Abstraktionsgrad, um das Gesehene als fiktiv einzuordnen.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.