Ersteinschätzung: Dragon Quest Builders

Genre
Rollenspiele
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 8 Jahre
Vertrieb
Square Enix
Erscheinungsjahr
2016.10
Systeme
Playstation 3, Playstation 4, Playstation Vita
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Minecraft-Klon mit Dragon Quest-Charme
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Interessant für
Minecraftfans, Gelegenheitsspieler
Sprache
Deutsche Bildschirmtexte
Grafik
Klötzchengrafik mit Animeeinflüssen
Sound
Orchestermusik und Fantasykullisse

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Selbsterstellter Spielcharakter
Mehrspielermodus
nicht vorhanden
Spielforderungen
Hand-Augen-Koordination, gute Lesefähigkeiten
Zusatzkosten
nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Comicgewalt
Redaktion
Kok Hung Cheong
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2

Spielbeschreibung:
"Dragon Quest Builders" wirkt auf den ersten Blick wie ein Minecraft-Klon. Doch die Verbindung mit dem Rollenspielklassiker Dragon Quest verspricht mehr geschichtliche Tiefe. Die Spieler_innen steuern einen selbsterstellten Charakter, der die große Aufgabe bekommt, ein vom Drachenlord gespaltenes Land wiederzuvereinen. Prinzipiell geht es aber darum, eine Basis aufzubauen und die Bewohner darin zu schützen. Wurde die Geschichte mit den vier Kapiteln abgeschlossen, wird der Endlosmodus freigeschaltet, in dem die Spieler_innen alles bauen dürfen, was gewünscht ist.

Pädagogische Beurteilung:
Die Fähigkeit Lesen zu können ist hier Voraussetzung, um die Geschichte zu verstehen, da keine Sprachausgabe vorhanden ist. Die comichafte Gewaltdarstellung bleibt in einer sehr minimalistischen Zeichentrick-Optik. Jeder Schlag ist eine einfache Schlaganimation, gefolgt von einem Lichtblitz und der Anzeige, wie viel Schaden verursacht wurde. Leider kann man den Kampf nicht vermeiden und somit müssen die Spieler_innen Monster angreifen, um an wichtige Ressourcen zu kommen. Im Vergleich zu Minecraft wird "Dragon Quest Builders" in der dritten Person und nicht aus der Ego-Perspektive gespielt. Für manche Spieler_innen könnte dies zu einer besseren Übersicht führen. Problematisch ist es nur in engen Räumen, da kaum Platz für die Bewegung der Kamera bleibt. Der relativ niedrige Schwierigkeitsgrad fördert das Erkunden und den kreativen Aufbau.

Fazit:
"Dragon Quest Builders" basiert auf der Erfolgsformel von Minecraft, verbessert diese aber durch eine charmante Geschichte. Die Einstiegshürde ist im Gegensatz zu Minecraft geringer, da Fehler weniger schwer bestraft werden und die kleinen Verbesserungen sorgen dafür, dass lesende Spieler_innen ab 8 ihren Spaß haben werden.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.