Ersteinschätzung: World of Final Fantasy

Genre
Rollenspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Square Enix
Erscheinungsjahr
2016.10
Systeme
Playstation 4, Playstation Vita
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Unterhaltsames Rollenspiel im Final Fantasy-Universum
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
Gelegenheitsspieler, Fans von Final Fantasy
Sprache
Deutsche Bildschirmtexte, englische Sprache
Grafik
Kindliche Fantasywelt im Anime-Look
Sound
Orchestrale Fantasymusik

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
Geschwister Lann und Reynn
Mehrspielermodus
Nicht vorhanden
Spielforderungen
Gute Lesefähigkeit, vorausschauendes Handeln in den Kämpfen
Zusatzkosten
Nicht vorhanden
Problematische Aspekte
Comicgewalt
Redaktion
Kok Hung Cheong
Spieleratgeber-NRW
Screenshot 2

Spielbeschreibung:
"Final Fantasy" ist eine Spielereihe, die sich seit den 80er Jahren auf dem internationalen Markt hält und mit "World of Final Fantasy" zelebriert sich die Spielserie selbst. So finden sich in dem Rollenspiel immer wieder Versatzstücke von anderen Serienteilen wieder. Ähnlich wie bei Pokémon sammeln die Spieler_innen mit den Geschwistern Lann und Reynn Monster, um ihre Fähigkeiten für Kämpfe zu nutzen. Die eingesetzten Monster (im Spiel „Mirages“ genannt) werden auf den Köpfen der beiden Protagonisten gestapelt. Durch die Kombination von Mirages können Kampffähigkeiten verändert oder verbessert werden. Zusammen begeben sie sich auf die Reise, um die verniedlichte Welt von Grymoire zu retten. Auf ihrer Reise trifft das Geschwisterpaar auf viele berühmte Gestalten der "Final Fantasy"-Welt, die sie tatkräftig unterstützen. 

Pädagogische Beurteilung:
Die rundenbasierten Kämpfe sind elementarer Bestandteil in "World of Final Fantasy". Hierbei kommt jede Spielfigur einmal pro Runde zum Zug. Dies bedeutet, dass die Spieler_innen alle Zeit der Welt haben, um eine Entscheidung zu treffen, aber ihre Züge im Voraus planen sollten. Gerade gegen Endgegner erfordert das Spiel Planungsvermögen, bei dem die Spieler_innen mehrere Runde vorbereiten müssen. Die Darstellung der Gewalt ist auf ein Minimum reduziert. Jeder Schlag wird zwar angezeigt, die Parteien stehen aber zu weit voneinander entfernt, um sich ansatzweise zu treffen. Nur Zaubersprüche fliegen über den kompletten Bildschirm. Ungeduldige Spieler_innen können eine Taste gedrückt halten, um die Kämpfe schneller abzuhandeln. Grafiktechnisch bewegt sich die Darstellungen im niedlichen Anime-Look. Köpfe und Augen sind im Vergleich zum Körper überproportional groß, während die Umgebung realistisch dargestellt wird. Bei Gebieten in denen es düsterer wird, wechselt auch die Atmosphäre von bunt und fröhlich zu finster und teilweise unheimlich für junge Spieler_innen. Musikalisch hingegen bewegt sich das Spiel zwischen den modernen und den Retroklängen von Final Fantasy. Relativ komplex ist die anfängliche Überladung mit Informationen in der Geschichte, die selbst bei erwachsenen Spieler_innen für Kopfzerbrechen sorgen kann.

Fazit:
Die ansprechende Geschichte in Kombination mit dem Sammeln von Monstern und Kämpfen spricht Spieler_innen ab 12 Jahren an. Für sehr junge Spieler_innen können die Szenarien zum Teil zu düster und das Spielgeschehen zu sehr auf Kämpfe ausgelegt sein.

Bei diesem Test handelt es sich um eine Ersteinschätzung. Der Titel wurde aktuell noch nicht von einer Spieletestergruppe getestet.