Donkey Kong Junglebeat

Genre
Jump&Run
USK
ohne Altersbeschränkung (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Nintendo
Erscheinungsjahr
2005.02
Systeme
GameCube
System im Test
GameCube
Kurzbewertung
actionreiches Reaktionsspiel mit Bongos für Jung und Alt
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Beschreibung des Spiels:

In seinem neuen Abenteuer muss der Gorilla Donkey Kong in fünfzehn verschiedenen Spielstufen mal wieder jede Menge Bananen sammeln und sich gegen manchen fiesen Dschungelbewohner zur Wehr setzen. Die dabei typischen Jump&Run-Elemente, wie Rennen, Springen, Schlagen oder an einer Liane schwingen, sind auch in diesem Spiel zentrale Handlungsforderungen. Neu ist, dass der behaarte Comic-Held anstelle von Maus oder JoyPad mit Bongos mittels rhythmischem Trommeln und in die Hände Klatschen gesteuert wird.

Punktgenau und voller Konzentration muss der Affe ins jeweilige Ziel getrommelt werden. Donkey Kong hüpft und schwingt sich durch Feuer-, Eis- und Unterwasserlandschaften und in manchen Spielabschnitten kann man mit der Spielfigur sogar Reit- oder Flugtiere besteigen und rhythmisch im Galopp oder Flügelschlag die Aufgaben erledigen. Bei erfolgreichem Abschluss winken zur Belohnung Medaillen. Je nachdem, wie viele Bananen gesammelt wurden, erfolgt die Auszeichnung in Bronze, Silber oder Gold. Hat man genügend richtige Medaillen gesammelt, eröffnen sich dem Spieler neue Spielmöglichkeiten in zusätzlichen Leveln.


Pädagogische Beurteilung:

Die Abenteuerspiele von Donkey Kong und seinen Freunden sind vielen Kindern bekannt. Nicht bekannt war ihnen die erst einmal gewöhnungsbedürftige Form der Steuerungsmöglichkeit. Doch schon nach kurzem Training waren Mädchen und Jungen gleichermaßen davon angetan. Ihnen gefiel es, dass mit den Trommelgeräuschen und dem Händeklatschen eine ganz eigene Spielatmosphäre entstand. Die einzelnen Level bewerteten sie als wahre Effekt-Feuerwerke und hervorragend grafisch in Szene gesetzt. Von der detaillierten und bunten Grafik waren besonders die jüngeren Kinder immer wieder aufs Neue begeistert.

Die zahlreichen Zwischengegner und die taktisch anspruchsvollen Kämpfe gegen die sehr schwierigen Level-Endgegner hielten die Spieler über längere Zeit in Atem, zumal Wiederholungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen allzeit möglich waren. Als motivierend empfanden die Kinder auch das Medaillensystem. Hatte man „nur Bronze“ erreicht, war der Ehrgeiz umso größer, diesen Abschnitt mehrfach durchzuspielen, um Silber oder Gold zu erlangen.

Die Kombination aus Konzentration und Reaktion verlangte den Spielern in den höheren Leveln und Schwierigkeitsstufen allerdings so einiges ab. Rhythmusgefühl ist beim Spielen unabdingbar. Nur wenn die verschiedenen Aktionen zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden, erntet man Erfolg. Die Möglichkeit, die aufgebauten Emotionen beim Spielen direkt in die Trommel- oder Klatschbewegung, also in körperliche Betätigung umzusetzen, verschaffte den Kindern einen angenehmen Ausgleich zwischen An- und Entspannung. Das recht actionreich ausgerichtete Spiel besitzt aber auch ruhige Spielphasen, in denen nur behutsames Trommeln zum Erfolg führt.

Einhellige Meinung der Mädchen und Jungen ab 6 Jahren in den Computergruppen war, dass „Donkey Kong – Junglebeat“ eine spannendes und gelungenes Abenteuerspiel ist, dass sich gut als Gemeinschaftsspiel für Jung und Alt auch in der Familie eignet.