Skylanders SuperChargers

Genre
Action-Adventure
USK
ab 6 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 6 Jahre
Vertrieb
Activision
Erscheinungsjahr
2015.09
Systeme
Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360, Wii, Wii U, Nintendo 3DS, iOS
System im Test
Playstation 4
Homepage des Spiels
Kurzbewertung
Abenteuer-Rennspiel mit den beliebten Skylanders
Zusatzinformationen ausklappen
Interessant für
junge Fantasy- und Rennfans, Sammler_innen von Figuren und Gadgets
Sprache
deutsch synchronisiert
Grafik
fantasievolle Grafik im Comic-Stil
Sound
passende Musik, entweder ruhig oder schnell und actionreich

Steuerung
einfach
komplex
Anforderungen
einfach
schwer
Zeitaufwand
gering
hoch
Spielwelt
linear
offen

Indentifikationsfiguren
verschiedene spielbare Skylander-Figuren
Mehrspielermodus
hat man mindestens 2 Figuren und Autos, kann man lokal gemeinsam spielen, Online können bis zu 22 Spieler mit- und gegeneinander antreten
Spielforderungen
logisches Denken, Geschick, Reaktionsfähigkeit
Zusatzkosten
neue Figuren müssen gekauft werden
Problematische Aspekte
will man neue Charaktere und Fahrzeuge, muss man teure kostenpflichtige Sammelfiguren kaufen
Gruppenleiter
René Reiners
HeroGamers
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Der Böse „Kaos“ möchte die Welt Skyland mithilfe einer geheimnisvollen dunklen Macht zerstören. Mit einer Vielzahl von Charakteren und deren unterschiedlichen Fahrzeugtypen versuchen wir nun die Welt zu retten. Jeder unserer Helden besitzt unterschiedliche Fähigkeiten, um sich gegen die Gegner zur Wehr zu setzen. Dazu stehen uns Autos, Flugzeuge und U-Boote zur Verfügung. Während wir jede Menge Gegner besiegen, müssen wir zwischendurch auch einige Rätsel lösen, um voranzukommen. Am Ende gilt es „Kaos“ zu besiegen und Skyland zu retten. Unterwegs können außerdem Items eingesammelt werden, um die Charaktere und Fahrzeuge zu verbessern.

Pädagogische Beurteilung:
Spieleinstieg
Wir fanden den Einstieg des Spiels recht einfach. Das Tutorial erklärte die Steuerung und bot die Möglichkeit, einige der Figuren kennenzulernen. Auch das Verbessern der eigenen Charaktere sowie der Fahrzeuge wurde erläutert. Die Steuerung an sich ist recht simpel gehalten. Bei den Fahrsequenzen ging es dann actionreich zu. Mit ein wenig Übung beherrschten wir diese jedoch auch. Bis zu den ersten Rätseln dauerte es knapp eine halbe Stunde Spielzeit. In diesen ging es meistens um das Verschieben von Elementen, was wir mit ein wenig Nachdenken recht gut meisterten. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade lassen aber eigentlich jede Art von Spieler_in sofort im Spiel zurechtfinden. 

Verschiedene Figuren
Wir fanden vor allem die Charaktere und ihre Angriffe cool. In unserem Fall spielten wir eine Art Drachenmensch, der mit Feuerbällen agierte. Positiv fanden wir zudem, dass jeder Held eigene Sprüche besaß, die ihn nochmal von den anderen unterschied.
Insgesamt gibt es wohl mehr als 40 Figuren (neben den Figuren, die es bereits für die Vorgängerteile gab), die verbessert und aufgewertet werden können. Dazu kommen dann noch verschiedene Arten von Fahrzeugen, die unterschiedlich aussehen. Es können zusätzlich zu dem Starterpaket Figuren und Fahrzeuge gekauft werden. Wir finden das Sammelprinzip eine gute und innovative Idee. So bleibt der Spielspaß länger erhalten, da man den Titel häufiger mit unterschiedlichen Charakteren durchspielen kann. Diese muss man jedoch vorher kaufen, was schnell teuer werden kann.

Mehr Spaß gemeinsam
Blöd finden wir, dass auf der Packung des Starter-Sets nicht klar ersichtlich ist, dass man mit diesem nicht zu zweit spielen kann. Offline braucht man 2 Figuren und 2 Autos, um mit einem Freund zu spielen. Wir hatten nur ein Auto und konnten so nur alleine spielen. Online ist es wohl möglich, mit bis zu 22 Mitspielern zu fahren.

Gut gegen Böse
Wie auch in den Vorgängern gilt es, das Böse zu besiegen, was wir im Rahmen der Geschichte als normal und gerecht empfanden. Die Helden werden als ehrenvolle und mutige Kämpfer dargestellt, während die Bösen eher feige, hinterlistig und etwas tollpatschig sind. Unserer Ansicht nach unterscheiden sich weibliche und männliche Kämpfer, abgesehen vom Aussehen, nicht besonders. Natürlich haben verschiedene Charaktere auch verschiedene Attacken, besondere Waffen für weibliche oder männliche Figuren gibt es jedoch nicht. Auf die Geschichte hat die Charakterwahl auch keinen Einfluss.

Sprache, Grafik und Sound
Die Sprache der eigenen Figur sowie der Unterstützer und Gegner ist deutsch synchronisiert und gut zu verstehen, jedoch nicht immer ganz lippensynchron. Die Texte sind humorvoll und kindgerecht. Von unseren Mitstreitern bekommen wir außerdem Tipps, wie wir die Herausforderungen meistern müssen. Dazu klären sie uns immer über das aktuelle Geschehen in Skyland auf. Unsere Gegner versuchen uns zu beeinflussen und zu ärgern. Sie sind aber ähnlich wie in Animationsfilmen überzeichnet und nicht so ernst zu nehmen. Deswegen werden wohl auch jüngere Kinder keine Ängste haben.
Uns gefiel die fantasievolle Grafik im Comic-Stil recht gut. Figuren, Autos und die Umgebung sind sehr bunt und stimmig animiert. Dass man bis weit in den Hintergrund sehen kann, lässt die Spielwelt lebendig wirken. 
Die Musik ist eher schnell und actionreich, wechselt jedoch immer zwischen den verschiedenen Abschnitten. Im Renn-Modus ist der Sound deutlich aggressiver und schneller, was aber dann auch zum Geschehen passt. In den Menüs ist die Musik eher unauffällig.

Spielwelt
Die Welt von Skyland ist recht positiv gestaltet. Viele Farben und ein comiclastiger Stil prägen die verschiedenen Spielwelten. In der Spielumgebung ist immer viel los, wodurch die Welt einen sehr lebendigen Eindruck macht. Es gibt zwar auch düstere Landschaften (z.B. die Geisterwelt), diese sind aber eher lustig und überzogen dargestellt. Auch „Kaos“ und seine bösen Mitreiter sind eher humorvoll und wirklich gruselig. Gut gefiel uns der Wechsel zwischen rasanten Passagen, wie den Fahrsequenzen, und den ruhigeren Abschnitten und Rätselsequenzen. Die Rätsel stellen allgemein auch den schwierigsten Teil des Spiels dar. Um diese zu lösen mussten wir uns konzentrieren. Hierbei mussten wir und konzentrieren um diese zu lösen.

Fazit:
Skylanders SuperChargers ist ein Mix aus Abenteuer- und Rennspiel. Die Geschichte des Spiels wird durch viele abwechslungsreiche Zwischenfilme weitergeführt, die für Spannung sorgen und zum Weiterspielen motivieren. Die Grafik, das Spielgeschehen und die Charaktere an sich sind kindgerecht gestaltet und lösen keine Ängste oder bedrohlichen Situationen aus. Zwar bekämpft man die Gegner, diese verschwinden jedoch einfach. Gewalthaltige Szenen gibt es nicht. Die Action ist eher übertrieben cineastisch dargestellt, so wie wir es aus Actionserien für Kinder und Animationsfilmen kennen. Die Gegner reagieren auf ihr Scheitern übertrieben ärgerlich, sodass es schon fast lustig anzusehen ist. Die Rätsel könnten jüngere Spieler_innen vor ein paar Herausforderungen stellen, hier brauchen Jüngere auf jeden Fall Geduld oder Hilfe, um diese zu lösen. Die Steuerung ist schnell erlernt und durch das Tutorial gut erklärt. 
Spieler_innen ab 6 Jahren können die Steuerung schnell erlernen, die simple Geschichte gut verstehen und werden durch den bunten Comic-Stil nicht verängstigt. Der schnelle Einstieg ist durch einen anpassbaren Schwierigkeitsgrad und ein ausführliches Tutorial ebenfalls gewährleistet. 
Zusätzliche Figuren kaufen kostet um die 10 Euro. Wir finden es für jüngere Kinder schon viel Geld, falls diese die Figuren zusätzlich zu dem Hauptspiel sammeln wollen. Sich das Spiel zu kaufen und dann festzustellen, dass man mit dem Starter-Set nicht zu zweit spielen kann, kann sehr enttäuschend sein. Wer online mit bis zu 22 Gegnern fahren möchte, bezahlt mit einem PlayStation Plus Abo beispielsweise um die 20 Euro für 90 Tage. Jüngere Kinder sollten mögliche Kosten mit ihren Eltern besprechen. 

Diese Beurteilung wurde von jugendlichen Testern verfasst und durch die Redaktion ergänzt.

von Rahim K. & Marvin G.

Beurteilung der Spieletester zuklappen
Spieletester
HeroGamers
Bonn
Bewertung Spielspass

„Wir finden 10 Euro pro Figur zu viel, 5 Euro halten wir für angemessen.“

„Die alle zu kaufen und zu sammeln kostet sehr viel Geld. Cool aussehen tun sie aber auf jeden Fall.“

„Hier und da hätten wir uns noch mehr Freiheiten in den verschiedenen Levelabschnitten gewünscht.“

„Cooler Mix aus Renn- und Actionspiel.“

„Actionreiches Spiel, in dem vor allem die Kämpfe viel Spaß machen.“