L.A. Rush

Genre
Rennspiele
USK
ab 12 Jahre (?)
Pädagogisch
ab 12 Jahre
Vertrieb
Midway Games GmbH
Erscheinungsjahr
2005.10
Systeme
PC, Playstation 2, Xbox
System im Test
Playstation 2
Kurzbewertung
Unterhaltsam, aber wenig innovatives Rennspiel
Screenshot 2Screenshot 3Screenshot 4

Spielbeschreibung:
Die Spielgeschichte in "L.A. Rush" handelt von einem Ganoven namens Trix, der seine schnelle und teure Autosammlung durch zwielichtige Konkurrenz verloren hat.
Hier beginnt der eigentliche Einstieg ins Spiel. Aufgabe des Spielers ist die Wiederbeschaffung der geliebten Autos und das Bestreiten von Crosstown-Rennen in den Stadtteilen von Los Angeles. Um an den Rennen teilnehmen zu können, muss man festgelegte Startgebühren bezahlen. Das notwendige Kleingeld hierfür lässt sich in mehreren kleinen Zwischenrennen, die man erfolgreich bestreiten muss, entsprechend verdienen.
Hat der Spieler eine bestimmte Anzahl an Rennen erfolgreich absolviert, erhält er Hinweise, wo die verschwundenen Autos versteckt sind. Dann heißt es quer durch das Stadtgebiet von Los Angeles fahren, sich dabei gegen andere Gangsterbanden durchsetzen und Auto für Auto wieder in den eigenen Besitz zurückzuführen.
Stehen alle Karossen wieder im hauseigenen Fuhrpark, ist das Spielziel erreicht.

Pädagogische Beurteilung:
Alles in allem unterscheidet sich "L.A. Rush" nicht sonderlich von AutoRenn-Spielen wie "Need for Speed - Most Wanted" oder "Juiced". Hier wie dort muss der Spieler zahlreiche Rennen bestreiten und das notwendige Kleingeld verdienen, um sich im weiteren Verlauf der Spielhandlung größeren Herausforderungen stellen zu können. Diese Spielforderung wird verbunden mit einer kleinen Geschichte, einer ansprechenden Grafik, schnellen Spielabfolgen und zahlreichen Handlungsmöglichkeiten. Wobei die Möglichkeit, sein eigenes Fahrzeug vielfältig tunen zu können, besonders die männlichen Spieler faszinierte. In Bezug auf das Tuning bietet das Spiel einen medialen Bezug zur MTV-Fernseh-Serie "Pimp my Ride", die vielen Kindern und Jugendlichen bekannt ist. In Anlehnung an die TV-Reihe, kann man auch im Spiel die Tunerwerkstatt "West Coast Customs" aufsuchen und sich ganz im Stil der Fernsehserie sein Auto "aufmotzen" lassen. Solche Verknüpfungen zu anderen Medienangeboten beurteilten die Insider unter den Spielern als lustige Idee. Ebenfalls interessant für die Testergruppe im Alter von 12 bis 15 Jahren war, dass "man in "L.A. Rush", im Gegensatz zu den gewöhnlichen Rennspielen, wo es nur um Start und Ziel geht, eine Geschichte ähnlich "GTA San Andreas" spielen kann." (David, 15 Jahre).
Das Urteil der Spieler war denn auch: "Ganz gut, muss man aber nicht unbedingt haben"!