Spielbeurteilung

Wobbly Life

Knallbunter Sandkastenspaß in Knetmenschen-Optik.

4
5

Allgemeines

Vertrieb: RubberBandGames
Spielewebsite: Website aufrufen
Erschienen: 18. September 2025

Jugendschutz & Altersempfehlung

USK Alterskennzeichen

USK ab 6
USK ab 6 freigegeben

Spielmodi:

  • max. 4 Spieler*innen
  • Miteinander
  • Lokal
  • Online

Pädagogische Altersempfehlung

8
spielbar ab 8 Jahren

Spielbeschreibung

Achterbahn fahren, ein Flugzeug fliegen, für Oma einkaufen oder in die Disco gehen… Das ist nur ein kleiner Auszug von Aktivitäten, die man in der Welt von Wobbly Life durchführen kann. Das Sandbox-Spiel entlässt die Spieler*innen in ein großes offenes Areal und der Rest darf selbständig erkundet und ausprobiert werden.

Pädagogische Beurteilung

Der Ernst des Lebens steht bevor

Mit einer groß aufgeführten Storyline startet Wobbly Life nicht. Wir starten im Haus unserer Oma auf der Couch und werden kurzerhand von ihr in die Welt entlassen, um uns Arbeit zu suchen und auf eigenen Beinen zu stehen. Die Welt steht uns nach einer kurzen Einführungsmission offen und wir können diese per Auto, Schiff, Flugzeug oder auch zu Fuß erkunden. Jobgelegenheiten werden uns auf der Minikarte angezeigt und dienen dazu, Geld zu verdienen und dieses für Extras in der Spielwelt zu investieren.

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Eines der wichtigsten Elemente von Wobbly Life sind die Jobs, die in Form von Minispielen oder Aufgaben absolviert werden. Ein Job findet z.B. in der örtlichen Disco statt, wo passend zur Musik getanzt werden muss, in einem anderen wird ein Katapult zum Verteilen der Tageszeitung benutzt. Alle Jobs sind besonders und bringen Abwechslung in das Erkunden der Welt. Diese zu entdecken sorgt für viele verwunderte Momente und ist ein großer Teil der Spielerfahrung.

Fast wie im echten Leben

Unsere Figur bewegt und verhält sich wie ein Haufen Knete. Beim Laufen stolpern wir oft zufällig über Objekte und rutschen anschließend Abhänge runter oder den Bürgersteig entlang, was für viele lustige Momente bei den Tester*innen sorgte, aber durch die Willkürlichkeit auch zu Frust führen konnte. Auch das Benutzen der Hände funktioniert nach dem “Slapstick-Prinzip”, denn wenn wir Objekte aufnehmen oder Knöpfe drücken müssen, steuern wir unsere Hand separat, was für Anfänger*innen absurd wirkt, aber einiges an Nerven abverlangen kann.

Fazit

Die Spielwelt steckt voller Geheimnisse, die entdeckt werden wollen. Es gibt neue Fahrzeuge zu finden, verschiedenste Jobs abzuschließen und Missionen zu erfüllen. Abseits von dem Spielprinzip nach dem Motto “Tu was du willst” wird in den Punkten Geschichte oder Gameplay wenig Abwechslung geboten. Für lustige Nachmittage mit Freund*innen kam Wobbly Life auch in der Spieltestgruppe gut an und bot allen beteiligten Kindern viele Lacher. Auch der Drang, Neues auszuprobieren, wird in Wobbly Life angeregt, denn jeder Berg kann bestiegen, jedes Haus betreten oder jede noch so verrückt erscheinende Idee ausprobiert werden.

Bewertung der Spieletest-Gruppe

OT St. Anna

Köln Ehrenfeld
Spielspaß: