A Little to the Left
Meditativer Sortierspaß.
Allgemeines
Jugendschutz & Altersempfehlung
USK Alterskennzeichen
Spielmodi:
- nur alleine spielbar
Spielbeschreibung
Auch wenn das Aufräumen für manche Menschen als lästige oder zeitaufwändige Nebenbeschäftigung gilt, lässt es sich nicht abstreiten, dass eine geordnete Küchenschublade oder ein sortierter Wäscheberg in jedem ein erleichterndes bis befriedigendes Gefühl auslösen. Genau auf dieses Gefühl zielen die verschiedenen Rätsel von A Little to the Left ab, welche sich allesamt um das Sortieren, Ordnen und Aufräumen drehen.
Pädagogische Beurteilung
Aufräumen ist mein Hobby
A Little to the Left besteht aus einer Vielzahl an Rätseln, die alle über dieselbe Spielmechanik gesteuert und gelöst werden. In jedem der Level ist zunächst ein unsortierter bzw. unordentlicher Bereich zu sehen, den es zu ordnen gilt. Der Weg, wie die Level gelöst werden sollen, ist oft nicht ganz klar und muss von den Spielenden selbst herausgefunden werden. Mal müssen kleine Objekte passend in verschiedene Fächer einer Schublade verstaut werden und mal die Bilder an der Wand begradigt werden. Das Spiel gibt hierbei keine Anleitung oder Vorgaben und bietet Raum, das Ziel des jeweiligen Levels selbst und im eigenen Tempo herauszufinden. Alle interagierbaren Objekte können mit Hilfe eines Klicks aufgehoben und anschließend bewegt werden.
Kniffliger Sortierspaß für alle
Gespielt wird in einer sehr ruhigen und entspannten Atmosphäre ohne Texteinblendungen oder Zeitlimits. Alle Spieler*innen können sich die Zeit nehmen, die gebraucht wird und sich an den immer wiederkehrenden kleinen Erfolgserlebnissen pro Level erfreuen. Bei Schwierigkeiten können Hinweise vom Spiel zur Rate gezogen werden. In den Einstellungen kann ebenfalls entschieden werden, ob Objekte per Klick oder durch das Gedrückthalten einer Taste aufgehoben werden, was das Spiel auch für Menschen mit Behinderungen interessant macht.
Fazit
A Little to the Left besticht durch ein befriedigendes und entschleunigendes Spielprinzip und fesselt auch erfahrene Spieler*innen. Verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und das Fehlen von Druckfaktoren machen das Spiel für verschiedene Typen von Spieler*innen ansprechend. Im Test überzeugte das simple Spielprinzip sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene und Senior*innen gleichermaßen.