Deadlock
Beliebter teambasierter Online-Shooter im frühen Entwicklungsstadium.
Allgemeines
Das Spiel befindet sich aktuell (Stand August 2026) noch im frühen Entwicklungsstadium und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Bisher kann man Deadlock nur per Einladung von Freund*innen, die bereits Zugang zum Spiel haben, herunterladen und spielen.
Jugendschutz & Altersempfehlung
USK Alterskennzeichen
Zeit:
Spielmodi:
- max. 6 Spieler*innen
- Gegeneinander
- Miteinander
- Online
Pädagogische Altersempfehlung
Spielbeschreibung
Neben Overwatch 2 und League of Legends betritt demnächst auch Deadlock die MOBA-Bühne. Ein 6-vs.-6-Online-Shooter mit abwechslungsreichen Charakteren und spannenden Spielmechaniken. Das Ziel ist es verschiedene Objekte zu vernichten und die gegnerische Basis, d.h. entweder den sogenannten Hidden King oder die Archmother, zu vernichten. Gespielt wird aktuell auf einer Karte mit drei Lanes (feste Wege, die von der eigenen Basis zur gegnerischen Basis führen), auf denen jeweils ein Walker zur Unterstützung und Verteidigung steht. Mithilfe von verschiedenen Items und Teamwork muss man nun versuchen, das gegnerische Team in Schach zu halten und bis in ihre Basis vorzudringen.
Da sich Deadlock aktuell noch im frühen Entwicklungsstadium befindet, können in Zukunft noch viele Spielinhalte hinzugefügt oder geändert werden.
Pädagogische Beurteilung
Willkommen in New York City
Naja fast. Die Stimmung in Deadlock scheint zunächst düster, bis man auf die Map gelangt. Anfangs startet man in der separaten Hauptlobby namens „The Hideout“, das Versteck zu Deutsch. Anders als bei anderen MOBAs (Multiplayer Online Battle Arena, Online-Mehrspieler-Kampfarena zu Deutsch) kann man sich dort frei bewegen, die Held*innen austauschen, ihre Fähigkeiten und Hintergrundgeschichten durchlesen, verschiedene Angriffe ausprobieren und in den Sandkastenmodus gelangen. Möchte man nun ein Match starten, muss die Person mit der Glaskugel angesprochen werden, welche direkt vor den Spieler*innen erscheint, sobald man in die Hauptlobby gelangt.
Der Stil von Deadlock ist sehr comichaft und erinnert durch verschiedene Effekte und Textboxen ein wenig an den Look von Persona. Die Atmosphäre wird durch einen mysteriös klingenden, jazzartigen Soundtrack unterstrichen. Während man gegnerische Held*innen und ihre Vasallen abschießt, gibt es zwar keine Bluteffekte, sollte man aber einen gewissen Schaden erlitten haben, ändert sich der kleine Charakter-Icon (oben mittig im Bildschirm) zum ziemlich blutigen und brutalen Zustand der jeweiligen Held*innen.
Mit WASD fängt es an
Da sich Deadlock noch in den Startlöchern befindet, sind die Inhalte, Items, Held*innen und Spielmechaniken recht überschaubar. Nichtsdestotrotz gibt es ein Tutorial. Dafür geht man zu Beginn an der magischen Kugel vorbei, bis zum Text „Learn to Play“. Hier werden die wichtigsten Mechaniken beigebracht, wie Schießen, Springen oder das Einsetzen von Fähigkeiten. Der eigene Charakter wird mit WASD gesteuert. Hat man die Steuerung erst einmal verstanden, ist der Rest nicht mehr so schwer. Es ist jedoch eventuell empfehlenswert, die Tastenbelegung individuell anzupassen.
Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Deadlock um einen Shooter, dementsprechend wird mit Maus und Tastatur gespielt. Bisher ist dieser Titel nur am PC über Steam verfügbar. Es ist aber wahrscheinlich, dass später weitere Plattformen hinzukommen. Wer nicht direkt in ein 6-vs.-6-Match mit anderen Spieler*innen starten möchte, kann sich alleine in Bot-Matches gegen den Computer austoben und die bevorzugte Schwierigkeit anpassen. Oder man versucht sich mit anderen Spieler*innen gemeinsam an Bot-Matches, bis man sich bereit für eine Runde gegen andere Spieler*innen fühlt.
Bisher gibt es neben dem normalen Match auch den sogenannten Street Brawl Modus. Dieser ist deutlich schneller und einfacher. Hier spielen zwei Teams auf einer Lane im “Best-of-Three”, wer also zwei von drei Runden siegt, gewinnt. Dazu muss nur der gegnerische Walker zerstört werden.
Wähle deine Held*innen
In den meisten MOBAs sucht man sich vor dem Match eine*n Held*in aus, mit der oder dem man die Runde bestreiten möchte. In Deadlock ist das ein wenig anders. Zu Beginn können mehrere Optionen ausgesucht und priorisiert werden. Wer gegen bestimmte Held*innen nicht antreten möchte, kann diese „vermeiden“, indem man mit dem Mausrad auf das entsprechende Bild klickt. Das wird allerdings nicht immer garantiert. Wer die allererste Runde startet, bekommt vom Spiel anfängerfreundliche Charaktere vorgeschlagen und wird sogar verpflichtet, eine gewisse Anzahl von diesen mit in die Auswahl zu nehmen. Damit wird Überforderung und Frust bei Spieler*innen gesenkt.
Alle Held*innen haben eine kleine Kategorisierung, also ein kleiner Überblick über die Fähigkeiten. Es gibt allerlei Rollen zur Auswahl, wobei keine davon zwingend bindend ist. Beispielsweise kann man „klassische“ Supporter, also vorzugsweise passive Held*innen, auch aggressiv mit Fokus auf Schaden spielen. Am besten man probiert sich einfach aus.
Das Spiel beginnt
Anfangs wird man zufällig mit Teamkamerad*innen auf eine Lane geschickt, die es zu verteidigen gilt. Wer mit Freund*innen spielt und zusammenbleiben möchte, kann das Match über die P-Taste kurz pausieren und per Shift und Mausklick einen Tausch anfragen. Dies kann auch über den Sprach- oder Textchat ausgemacht werden, wenn es schneller gehen soll oder man nicht pausieren möchte.
Dann geht es auch schon los: Vasallen und gegnerische Held*innen töten, um dadurch Geld, Zeit und Vorsprung zu gewinnen. Solange der Walker steht, gibt es in der Nähe einen Item-Shop, sodass man nicht jedes Mal lange in die eigene Basis zurückreisen muss, um eigene Held*innen aufzurüsten. Hinzu kommen auch die eigenen Fähigkeiten, die es zu leveln gilt.
Wer nicht direkt gegen das gegnerische Team ankommt, kann anderweitig an Ressourcen kommen, wie z.B. durch Kisten, die man abschießen kann. Diese enthalten manchmal Geld oder andere kleine Werteverbesserungen. Eine weitere Möglichkeit sind Spielautomaten, welche überall versteckt sind und die man aktiviert, indem man dagegen schlägt. Aktive Glücksspielelemente zeigen diese jedoch nicht.
Fazit
Das Konzept hinter Deadlock ist zwar nicht neu, aber die Umsetzung macht viel Spaß. Je nach Spielmodus dauert eine Runde etwa 30-50 Minuten. Es gibt viel zu entdecken und auch die Community ist gefragt. Regelmäßig gibt es Umfragen für Spieler*innen, bei denen sie beispielsweise die Stärke eines Items oder dessen Spaßfaktor einstufen können. Wer Lust hat, kann auch individuell gestaltete Item-Kombinationen für Held*innen erstellen und diese mit anderen teilen. Dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass es sich um ein teambasiertes Online-Spiel handelt und man auf seine Teamkamerad*innen angewiesen ist. Die Kommunikation untereinander erfolgt entsprechend entweder per Sprach- oder Textchat. Spieler*innen sollten deshalb älter oder gegebenenfalls unter Aufsicht sein. Eine gewisse Frustrationstoleranz, Teamgeist und Lernfähigkeit sollte ebenfalls gegeben sein.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist Deadlock kostenlos spielbar. Die einzige Voraussetzung ist die Einladung durch Freund*innen, die bereits Zugang zum Spiel haben. nach Release können sich Aspekte im Spiel oder zu zahlungspflichtigen Inhalten ändern.
