Das Cover von For Honor. Man sieht drei Männer in Kampfrüstungen und großen Bannern im Hintergrund.
Spielbeurteilung

For Honor

Brutales Hack and Slay Actionspiel.

Fünf Männer in schweren Rüstungen kämpfen auf einem Schlachtfeld mit Schwert und Schild.
Eine große Schlacht zwischen zwei Parteien mit Schwertern und Schilden. Im Hintergrund ist ein Feuer ausgebrochen.
Männer in Rüstungen kämpfen mit ihren Schwertern gegeneinander. Ein Feuer brennt im Hintergrund.
Ein Mann mit einer Hellbarde steht in Kampfhaltung mehreren Männern in Rüstung und Schwert gegenüber. Es ist sehr düster.
4
5

Allgemeines

Vertrieb: Ubisoft
Spielewebsite: Website aufrufen
Erschienen: 14. Februar 2017

Jugendschutz & Altersempfehlung

USK Alterskennzeichen

USK ab 18
USK ab 18

Kosten:

  • Kostenpflichtige DLCs erhältlich, die das Spiel um Inhalte erweitern

Spielmodi:

  • max. 8 Spieler*innen
  • Gegeneinander
  • Miteinander
  • Online

Pädagogische Altersempfehlung

18
spielbar ab 18 Jahren

Spielbeschreibung

Wie wäre wohl eine Welt, in der Ritter auf Samurais und Wikinger getroffen hätten? Laut For Honor wäre es eine kriegerische, in der der Kampf um Territorien an der Tagesordnung steht. Zu Beginn der Runde können die Spieler*innen zwischen den drei Fraktionen wählen. Jeder der spielbaren Charaktere hat unterschiedliche Vor- und Nachteile, die es geschickt auszuspielen gilt. Das Spiel fokussiert sich auf den Mehrspielermodus, der nur online gespielt werden kann. Hier gibt es fünf verschiedene Modi, in denen Teams gegeneinander antreten können. Darunter Duel, Eins-gegen-eins, Brawl, Zwei-gegen-zwei und Vier-gegen-vier-Modi. Es gibt außerdem eine Einzelspielerkampagne, die eine Geschichte um die komplexe Spielmechanik spinnt.

Pädagogische Beurteilung

Die Gewalt in “For Honor” ist sehr plastisch dargestellt. Jeder Treffer wird durch die Verfärbung des Bildschirms und das Spritzen von Blut kreditiert. Wenn die Spieler*innen den Kampf gewinnen, ist es möglich den Gegner besonders brutal und effektreich zu töten. Alleine dieser Punkt ist Grund genug, dass sich das Spiel nicht für Jugendliche und Kinder eignet. Zusätzlich ist das Spieldesign komplexer als es zunächst erscheint. Es müssen im Kopf viele Variablen (Steuerung, Schlachtfeldkontrolle und Leveldesign) jongliert werden, um am Ende siegreich zu sein. Allein diese Komplexität, die nicht nur auf Reaktionsfähigkeit setzt, würde Spieler*innen unter 14 Jahren vor eine zu großen Herausforderung stellen. Zu loben ist hier die Darstellung der Frauen und Männerfiguren. Keine der Figuren ist überzeichnet dargestellt. Männer und Frauen sind von der Geschwindigkeit und Stärke ebenbürtig. Außerdem kann jede spielbare Klasse als weibliche oder als männliche Figur dargestellt werden. Jede Runde des Spiels dauert ungefähr 15 Minuten. Da die Partien aber online stattfinden, ist es unmöglich das Spielgeschehen anzuhalten. Der hohe Schwierigkeitsgrad kann außerdem bei manchen Spieler*innen Frustration auslösen, weswegen es im Onlinemodus oft zu wüsten Beschimpfungen zwischen den Spieler*innen kommen kann. Es ist außerdem möglich, Echtgeld auszugeben, um sich Items oder Kostüme zu kaufen. Atmosphärisch ist das Spiel durch die vielen Schreie, Treffer und Explosionen keine leichte Kost.

Fazit

For Honor ist durch und durch ein Spiel für Erwachsene und sollte nicht von Jugendlichen oder Kindern gespielt werden. Für Spieler*innen ab 18 Jahren gibt es hier ein komplexes und vielfältiges Hack and Slay, das nicht mit Gewaltdarstellungen spart.