Kirby Air Riders
Rasantes Rennspiel mit den Kirby-Charakteren.
Allgemeines
Jugendschutz & Altersempfehlung
Spielmodi:
- max. 16 Spieler*innen
- Gegeneinander
- Miteinander
- Lokal
- Online
Pädagogische Altersempfehlung
Spielbeschreibung
Nach über zwanzig Jahren kehren Kirby und Co. als Rennfahrende zurück – in dem Nachfolger des 2004 für den GameCube erschienenen Kirby Air Ride. Der Nachfolger bringt nicht nur bekannte Modi zurück, sondern bietet zahlreiche Erweiterungen und einen Story-Modus.
Pädagogische Beurteilung
Auf die Plätze, fertig, los und abheben!
Kirby Air Riders ähnelt in vieler Hinsicht seinem Vorgänger. Kirby und Co. fahren und fliegen auf verschiedenen Fahrzeugen, wie einem Stern, einem Motorrad oder einem Papierdrachen, durch bildschöne Landschaften. Jedes Fahrzeug bringt dabei eigenen Stärken und Schwächen mit: Einige sind besonders schnell in der Luft, andere eignen sich besser für scharfe Kurven und wiederum andere sind schwieriger zu steuern, erreichen dafür jedoch ein hohes Tempo. So vielfältig wie die Fahrzeuge sind auch die Fahrenden, die sogenannten Rider, die allesamt aus dem Kirby-Universum stammen.
Unterschiedliche Modi
Neben dem Story-Modus gibt es drei Spielmodi, die aus dem Vorgänger bekannt sind: Air Ride, Top Ride und City Trail. In Air Ride werden klassische Rennen mit bis zu sechs Ridern gefahren, während in Top Ride acht Rider in Rennen aus der Vogelperspektive gegeneinander antreten. In City Trail rasen bis zu 16 Rider durch eine Stadt und sammeln fünf Minuten lang Items ein, um ihre Fahrzeuge zu stärken. Dabei gibt es kleinere Events wie das gemeinsame Besiegen eines Gegners oder das Fahren kurzer Rennen, durch welche Rider besonders viele Items erhalten können. Zudem kann das Startfahrzeug durch eines der überall verstreuten Fahrzeuge gewechselt werden. Nach Ablauf des Zeitlimits wählen Spielende aus verschiedenen Minispielen aus und treten in diesen gegeneinander an.
Der Story-Modus
Erstmals ist ein Story-Modus verfügbar, der sich aus Kurzfilmen und Spielsequenzen zusammensetzt. Kirby und Co. brechen mit ihren Fahrzeugen auf, um sich einem gigantischen Konstrukt entgegenzustellen, das ihrem friedlichen Planeten mit der Auslöschung droht. All die Wendungen und Geschehnisse sind komplex und schwer nachzuvollziehen, selbst für erwachsene Spielende. Dafür sind die Kurzfilme detailreich gestaltet und mit deutscher Vertonung unterlegt, sodass sie vor allem mit ihrer Bild- und Sprachgewalt faszinieren. Die Stimmung ist hier oftmals düster und bedrohlich, weswegen der Nachfolger nun von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle eine höhere Altersfreigabe ab 12 Jahren erhalten hat.
Die Geschichte steht im starken Kontrast zu dem Spielgeschehen, das überwiegend friedlich abläuft. Spielende wählen einen Rider, fahren Etappen und stellen sich verschiedenen Herausforderungen in Form der Minispiele aus dem Modi City Trail. Dabei können verschiedene Schwierigkeitsgrade ausgewählt und jederzeit angepasst werden.
Einfach zu steuern, aber schwer zu meistern
Die Steuerung ist simpel und intuitiv. Spielende müssen lediglich lenken, denn auch ohne dass der Controller berührt wird, bewegen sich die Rider mit ihren Fahrzeugen von selbst vorwärts. Grobe Fahrfehler werden verziehen und es ist unmöglich, von der Strecke runterzufallen. Dadurch gestaltet sich der Einstieg für alle einfach. Chaos ist hierbei jedoch von Anfang an vorprogrammiert, denn die Rennen sind rasant. Dafür macht es unglaublich viel Spaß, in diesem Durcheinander anderen Ridern die Items wegzunehmen und gegeneinanderzustoßen. Für Fortgeschrittene gibt es zahlreiche Mechaniken und Techniken, die mithilfe von ausführlichen und mit Videos unterlegten Tutorials erklärt werden, um sich nach und nach zu verbessern.
Weitere Funktionen
Auch abseits der Spielmodi gibt es eine Menge zu entdecken und zu tun. Die Fahrzeuge können frei gestaltet und in den verschiedenen Modi genutzt werden. Zudem gibt es Checklisten mit verschiedenen Aufgaben, für dessen Erfüllen Spielende Sticker erhalten, mit denen sie ihre Profil-Karten schmücken können. Kirby Air Riders verfügt neben einem lokalen Modus auch über einen Online-Modus, sodass Spielende aus aller Welt in den verschiedenen Modi gegeneinander antreten können. Zudem gibt es immer wieder zeitlich begrenzte Events, bei denen Sticker gesammelt werden können.
Kirby Air Riders eignet sich, um einfach ein paar kurze Rennen mit Freund*innen oder der Familie zu fahren, bietet aber auch längerfristig Spielspaß. Anders als bei Mario Kart World liegt der Fokus mehr auf Minispielen als auf klassischen Rennen, wobei auch diese nicht zu kurz kommen.
Fazit
Kirby Air Riders ist ein rasantes Rennspiel mit den Charakteren aus dem Kirby-Universum, das leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern ist. Es bietet drei verschiedene Modi, die sich für kurze Partien mit Freund*innen und Familie eignen, und einen Story-Modus, der vor allem für Einzelspieler*innen interessant ist. Aufgrund der düsteren und bedrohlichen Atmosphäre sowie der rasanten Action richtet sich das Spiel an ältere Kinder, die lieber Minispiele als lange Rennen mit ihren Fahrzeugen absolvieren wollen.
Bewertung der Spieletest-Gruppe
Kinder- und Jugendhaus Brake
Bielefeld
