Spielbeurteilung

Pokémon Pokopia

Charmantes Aufbauspiel in der Pokémon-Welt.

4
5

Allgemeines

Vertrieb: Nintendo
Spielewebsite: Website aufrufen
Erschienen: 5. März 2026
Genres:
Plattformen:

Jugendschutz & Altersempfehlung

USK Alterskennzeichen

USK ab 6
USK ab 6 freigegeben

Kosten:

Spielmodi:

  • max. 4 Spieler*innen
  • Miteinander
  • Lokal
  • Online

Pädagogische Altersempfehlung

8
spielbar ab 8 Jahren

Spielbeschreibung

In Pokémon Pokopia steht nicht, wie in den regulären Titeln der Reihe, das Kämpfen im Vordergrund, sondern das Erschaffen und Dekorieren einer bunten Welt. Hierbei bauen wir gemeinsam mit der Hilfe verschiedener Pokémon eine längst vergessene Welt wieder auf und gehen den Geheimnissen dieser auf den Grund.

Pädagogische Beurteilung

Allein in einer großen Welt

Wir starten als Ditto, ein Pokémon, das die Fähigkeit besitzt, sich in sein Gegenüber zu verwandeln und dessen Eigenschaften wie Angriffe zu übernehmen. Wie wir in der Welt, in der wir aufwachen, gelandet sind, was wir in der Vergangenheit alles erlebt haben und wo all unsere Freunde und Begleiter aus der Vergangenheit sind, gilt es im Verlauf des Spiels herauszufinden. Durch die Hilfe von Professor Tangoloss erinnern wir uns zumindest an das Aussehen unseres Trainers und begeben uns in seiner oder ihrer Gestalt auf die Reise durch die in Form von Blöcken aufgebaute Spielwelt. Besonders zu Beginn hatten manche Tester*innen teilweise keine Lust, die erklärenden Texte zu lesen, weshalb nicht immer direkt klar war, was die nächsten Aufgaben sind. Gemeinsam wurde sich aber gegenseitig abgesprochen und geholfen.

Alles Neu

Angekommen im ersten Gebiet erfahren wir den ersten Schrecken – das dortige Dorf ist zerstört und die gesamte Natur ausgetrocknet. Zudem sind nur einige wenige Pokémon zu finden, mit deren Hilfe wir jedoch unsere ersten Attacken erlernen, die wir ausschließlich zum Wiederaufbau der Welt nutzen. So ist es uns möglich mit Aquaknarre verwelktem Gras oder vertrockneter Erde neues Leben einzuhauchen und mit Blattwerk neue saftige Wiesenflächen entstehen zu lassen. Schnell hatten die Kinder im Test ihre Favoriten und freuten sich, wenn ihnen Pokémon begegneten, die sie kannten und mochten. Im weiteren Spielverlauf bringen diese verschiedene Pokémon weitere Fähigkeiten bei, die bei der Gestaltung der Areale und im Umgang mit den Pokémon genutzt werden können.

Taschenmonster auf Wohnungssuche

Der Hauptteil von Pokémon Pokopia besteht aus Gesprächen mit den verschiedenen Pokémon, welche Unterstützung in unterschiedlichen Situationen benötigen. Mal müssen wir eine Wiese für ein Pflanzen-Pokémon anpflanzen und mal müssen wir einem anderen Pokémon einen Weg ebnen, damit dieses unser Dorf erreicht. Die Missionen hängen oft zusammen und sind so für den spielerischen Fortschritt relevant. Um neue Pokémon in unserer Welt begrüßen zu dürfen, müssen wir für diese sogenannte Habitate erbauen, die aus der Kombination von verschiedenen Teilen der örtlichen Natur (z.B. drei Wiesenflächen und ein Fels) oder Objekten (z.B. eine Bank und ein Boxsack) entstehen. Ist ein Habitat erbaut, wird dieses im Tagebuch gespeichert und kann jederzeit wieder angesehen werden. Nach einigen Minuten Wartezeit sehen wir, wie an diesen Habitaten neue Pokémon erscheinen. Hinweise für den Bau unterschiedlicher Habitate sind in der Spielwelt verteilt.

Niemand ist wunschlos glücklich

Durch die neuen Aufgaben, die wir durch unsere Pokémon erhalten ist in der Spielwelt immer etwas zu tun. Dies sorgt für Abwechslung und konstanten Spielspaß, kann jedoch auch zu langen Spielphasen anregen, da durch die stetigen Wünsche der Pokémon wenig natürliche Pausen im Spiel entstehen. Das Spiel ist nicht vertont und besteht zu einem großen Teil aus Dialogen, die gelesen und verstanden werden müssen, um einen Fortschritt innerhalb des Spiels erreichen zu können.

Fazit

Mit Pokémon Pokopia eröffnet sich eine neue Spielerfahrung in der beliebten Pokémon-Welt. Die persönliche Interaktion mit den bekannten Taschenmonstern und der Fokus auf den Aufbau der Welt bieten sowohl für erfahrene als auch neue Spieler*innen ein spannendes Erlebnis. Das entschleunigte Spielprinzip in Kombination mit einer Wohlfühlatmosphäre lädt zum Verweilen und zur kreativen Gestaltung in der Welt ein und bietet abseits der Hauptmissionen viele Stunden Spielspaß. Der Titel richtet sich an Spieler*innen, die Spaß am ruhigen Erkunden haben und weniger an diejenigen, die actionreiche Kämpfe erwarten.

Bewertung der Spieletest-Gruppe

OT St. Anna

Köln Ehrenfeld
Spielspaß:

Bewertung der Spieletest-Gruppe

Kinder- und Jugendhaus Brake

Bielefeld
Meinung der Tester*innen

Spielspaß: