Runner3
Rennen durch verschiedene bonbonbunte Level und ohne Bremse.
Allgemeines
Jugendschutz & Altersempfehlung
Spielmodi:
- nur alleine spielbar
Pädagogische Altersempfehlung
Spielbeschreibung
Commander Video läuft wieder! Genau wie in den Vorgängertiteln der BIT.Trip-Reihe läuft die Figur los und kann nicht gestoppt werden. Sie muss einfach per rechtzeitigem Tastendruck Hindernissen ausweichen. Und Hindernisse gibt es viele: Roboter mit kreisenden Sägeblättern, Treppen und in der Luft hängende Kisten. Zu Beginn kann die Figur nur springen, nach und nach kommen weitere Aktionen wie rutschen und treten hinzu. Diese Aktionen gilt es zu koordinieren und im richtigen Moment anzuwenden. Läuft die Figur gegen ein Objekt, geht es zurück zum letzten Checkpoint. Anders als im Vorgänger gibt es davon deutlich mehr über die Level verteilt, so dass auch unerfahrene Spieler*innen durch die Level kommen. Zudem können in den Leveln verschiedene Dinge eingesammelt werden. Mit diesen lassen sich wiederum Zusatzlevel freischalten. So kann Commander Video am Ende eines perfekten Durchgangs aus einer Kanone heraus auf eine Dartschiebe geschossen werden, um noch einmal Extrapunkte zu erhalten.
Im dritten Teil gibt es nicht nur die schwarze Figur “Commander Video”, auch eine lilafarbene Figur namens “Commander Girl Video” kann ausgewählt werden. Bis auf die Darstellung der Hauptfigur ändert sich im Spiel allerdings nichts dadurch.
Pädagogische Beurteilung
Steuerung
Jeder Aktion ist an der Tastatur oder am Controller eine Taste zugewiesen. Diese Zuweisung kann den eigenen Vorlieben angepasst werden. Wer Runner3 zu mehreren Personen spielen möchte, kann jeder mitspielenden Person eine Aktion übertragen. Während eine Person nur springen kann, rutscht die andere beispielsweise unter den Hindernissen durch. Im pädagogischen Bereich bietet sich dafür ein MakeyMakey-Set an. Hier können die verschiedenen Tasten für Aktionen mit Abstand voneinander im Raum platziert werden, so dass entweder mehrere Leute gleichzeitig steuern müssen oder das Spiel zum ernsthaften Sport wird.
Schwierigkeitsgrad
Das Spiel verfügt von vorneherein über viele Checkpoints in den Leveln. Dadurch ist es auch für Neulinge gut zu meistern. Wer trotzdem nicht weiter kommt, kann diesen Schwierigkeitsgrad noch weiter senken. So läuft die Figur dann zum Beispiel automatisch Treppenstufen hoch. Wer andererseits mehr Herausforderung sucht, kann den Schwierigkeitsgrad erhöhen.
Grafik und Musik
Eine große Stärke der Spielreihe ist die audiovisuelle Gestaltung. Diese wurde im dritten Teil noch einmal modernisiert. Die Grafik präsentiert sich comichaft und fröhlich bunt. So läuft die Figur durch eine bunte Frühstückslandschaft. Diese besteht aus Zwieback-Brücken, Milch-Flüssen und bunten Zuckerringen in Müslischüsseln. Dabei ist der Hintergrund deutlich stärker animiert als im Vorgänger. Übergroße Bienen begleiten die Spielfigur oder überlebensgroße Fische springen über den Weg. In manchen Situationen kann dies jedoch auch ablenkend wirken.
Die Musik ist rhythmusbetont. Dadurch kann sie eine Unterstützung sein. Wer auf den Rhythmus achtet, weiß, zu welchem Zeitpunkt eine Aktion erfolgen muss. Die Musik ist temporeich und unterstreicht die humorvolle Gestaltung.
Fazit
Runner3 ist ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch. Und das auch für mehrere Spieler*innen gleichzeitig. Dabei ist es nicht so frustrierend wie zum Beispiel Geometry Dash – nicht zuletzt, da es sich an die eigene Spielerfahrung anpassen lässt.
Bewertung der Spieletest-Gruppe
Juze Q.
Bergheim Quadrath-IchendorfIn unserer Einrichtung hat das Spiel Mädchen und Jungen gleichermaßen begeistert.
