Splatoon Raiders
Neustes Abenteur der Splatoon-Reihe mit Plattformer- und Shooterelementen.
Allgemeines
Jugendschutz & Altersempfehlung
Spielmodi:
- max. 4 Spieler*innen
- Miteinander
- Lokal
- Online
Pädagogische Altersempfehlung
Spielbeschreibung
Bei Splatoon handelt es sich um Nintendos hauseigene Shooter-Reihe, die sich jedoch an eine jüngere Zielgruppe richtet. Daher gibt es keine realistischen Waffen oder explizite Darstellungen. Stattdessen beschießen sich Spielende als Oktopus-Menschen mit bunter Farbe, die aus Eimern, Pinseln und wasserpistolenähnlichen Geschossen kommt. Hierbei geht es darum, Flächen einzufärben oder Fischeier zu sammeln statt andere zu vernichten.
Während die Splatoon-Reihe den Fokus bisher stark auf kompetitiven Multiplayer gesetzt hat, rückt Splatoon Raiders erstmals den Spielspaß für Einzelspielende in den Vordergrund. Das Spielprinzip bleibt dabei ähnlich zu den Multiplayer-Titeln – noch immer wird mit lustigen Waffen und Farbe gegen Feinde gekämpft – doch werden nun vermehrt Plattformer-und Shooter-Elemente miteinander verknüpft, um ein länger andauerndes Abenteuer im Splatoon-Universum zu schaffen.
Pädagogische Beurteilung
Ankunft auf einer Insel
Spielende schlüpfen in die Rolle eines Mechanikers, beziehungsweise einer Mechanikerin, der oder die zusammen mit den Charakteren Muri, Mantaro und Mako aus Splatoon 3 unterwegs ist. Jedoch erlebt ihr Helikopter eine Bruchlandung auf den Spiralit-Inseln, auf denen es einiges zu entdecken gibt, unter anderem wertvolle Schätze.
Nach einem einführenden Tutorial, in denen Spielende mit den Bewegungen und dem Schießen von Tinte vertraut gemacht werden, können die Inseln in Form kurzer Missionen erkundet werden. Dabei durchqueren Spielende hindernisreiche Gebiete, sammeln verstreute Gegenstände ein und kämpfen gegen angriffslustige Fischmonster. Letztere wirken eher lustig als bedrohlich, und bieten eine gute Herausforderung.
Nach der Schatzjagd etwas basteln
Kehren Spielende nach den Missionen zum Basiskutter zurück, gibt es auch dort einiges für sie zu tun. So können sie ihre Ausrüstungen wechseln, mit den gesammelten Materialien verbessern oder sogar selbst welche erstellen. Gerade die Vielfalt an Optionen lädt dazu ein, verschiedene Kombinationen auszuprobieren und auf der nächsten Mission auszutesten. Das bringt Abwechslung in den Spielverlauf und sorgt dafür, dass auch sich wiederholende Missionen spannend und herausfordernd bleiben.
Variabler Schwierigkeitsgrad und Hilfsmodus
Ist das Abenteuer doch einmal zu schwierig oder die Masse an Fischmonstern zu überwältigend, kann die Stärke der Gegner runtergestellt werden. Für alle diejenigen, die sich unterfordert fühlen, kann der Schwierigkeitsgrad aber auch höher eingestellt werden. Zudem bietet das Spiel spezielle Missionen, die als besonders schwierig markiert sind und mit denen das eigene Geschick auf die Probe gestellt werden kann.
Unabhängig vom Schwierigkeitsgrad können Spielende sich auch Hilfe für die Missionen von anderen Personen holen, beziehungsweise selbst anderen helfen. Dabei wird sich mit anderen Spielenden online verbunden, um gemeinsam gegen die Fischmonster zu kämpfen, wobei der Schwierigkeitsgrad sich dementsprechend anpasst. Gerade das gemeinsame Kämpfen macht besonders viel Spaß und fördert Gemeinschaft, nicht zuletzt, weil die Schätze geteilt werden und alle unabhängig des Beitrags von einem Sieg profitieren.
Durch den variablen Schwierigkeitsgrad und den Hilfsmodus eignet sich Splatoon Raiders sowohl für Fans, die bereits mit der Splatoon-Reihe vertraut sind, als auch für jene, die bisher noch keine Berührungspunkte mit der Reihe hatten. Grundkenntnisse aus vorherigen Titeln sind nicht erforderlich, um in die Geschichte einzusteigen. Daher ist der neuste Teil auch als Einstiegstitel in die Splatoon-Reihe interessant, vor allem für diejenigen, die Singleplayer-Titel präferieren.
Fazit
Splatoon Raiders bietet einen umfangreichen Singleplayer-Modus mit Plattformer- und Shooter-Elementen, der vor allem Fans der Splatoon-Reihe anspricht, aber auch einen guten Einstieg für Neulinge bietet. Der Schwierigkeitsgrad ist anpassbar, weswegen die Missionen weder zu leicht noch zu schwer sind, und ältere Kinder sowie Jugendliche angenehm herausfordern. Besondere Highlights sind die verschiedenen Optionen bei den Ausrüstungen, durch welche das Gameplay individuell und abwechslungsreich gestaltet werden kann, und die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Spielenden zu kämpfen.
