Platform 9 – No Way Out
Viele Anomalien in einem immerzu gleichen Flur.
Allgemeines
Jugendschutz & Altersempfehlung
Spielmodi:
- nur alleine spielbar
Zusatzinfos:
Pädagogische Altersempfehlung
Spielbeschreibung
Platform 9 – No Way Out ist ein kurzweiliges Horrorspiel, in dem Spielende durch den Flur eines Bürogebäudes laufen, bis sie die Tür und das dahinterliegende Treppenhaus zum nächsten Stockwerk erreicht haben. Auf dem nächsten Stockwerk befindet sich zwar ein identisch aussehender Flur, doch wartet dort eine Seltsamkeit, eine sogenannte Anomalie. Mal muss man mit dieser interagieren, mal an dieser vorbeilaufen. Manchmal müssen auch Rätsel gelöst werden oder es muss einfach abgewartet werden. Dieser Ablauf wiederholt sich, bis die Spielenden das neunte Stockwerk erreicht und somit einen Weg aus dem Bürogebäude gefunden haben.
Pädagogische Beurteilung
Und wieder eine Anomalie…
Die Anomalien sind nicht einem bestimmten Stockwerk zugeordnet, sondern treten zufällig auf. So kann es auch passieren, dass man bereits auf der ersten Etage in eine flackernde Marionette hineinläuft oder plötzlich von Köpfen umgeben ist, die einen durch die Bürofenster anstarren. Manche Anomalien sind lustig, zum Beispiel, wenn man durch Wasser laufen oder ein Billard-Spiel gewinnen muss. Andere wiederum erfordern Nachdenken und genaues Hinschauen, wenn beispielsweise ein Code zum Öffnen der Tür benötigt wird oder eine Frau gefunden werden muss, die sich vor einem versteckt.
Die meisten Anomalien sind jedoch darauf ausgelegt, zu erschrecken und zu verstören. So müssen sich oft Poster oder Bilder angesehen werden, in denen geisterhafte Gestalten einen anstarren oder anspringen. Wenn man in eine Marionette reinläuft oder in einen Kinderwagen mit einem schreienden Säugling hineinschaut, ertönt ein greller Schrei und ein Game-Over-Bildschirm wird gezeigt. Das kann vor allem jüngere Kinder verstören, aber auch Jugendliche und Erwachsene erschrecken. Daher ist die Altersbewertung ab 16 Jahren im IARC-Verfahren durchaus gerechtfertigt, zumal es sich um psychologischen Horror handelt. Allein, dass immer wieder derselbe Flur durchquert wird, kann verwirren oder Unwohlsein auslösen, da dem Gehirn vorgegaukelt wird, dass etwas nicht stimmt.
Klein, aber unübersichtlich
Abgesehen von den teils verstörenden Anomalien gibt es nicht sonderlich viel im Flur zu entdecken. Es gibt einen Mann, der auf einem Stuhl sitzt, ein paar Fenster, die einen Blick in andere Räume ermöglichen und Wände mit Postern. Trotz dem überschaubaren Angebot fällt es manchmal schwer, eine Anomalie zu entdecken. Nichts scheint sich geändert zu haben, aber die Tür zum nächsten Stockwerk ist abgeschlossen. Selbst nach gründlichem Umblicken lässt sich weder ein Code noch ein Schlüssel finden. Da dieselben Anomalien immer wieder auftreten, sieht man sich häufiger mit diesem Problem konfrontiert. Das kann Spielende schnell frustrieren und zum Aufgeben führen.
Fazit
Platform 9 – No Way Out ist ein kurzweiliges Horror-Adventure, bei dem Spielende immer wieder auf Seltsamkeiten, sogenannte Anomalien, stoßen, während sie den immerzu gleichen Flur eines Bürogebäudes durchqueren. Das Spiel beinhaltet einige lustige, aber auch viele verstörende Erschreckmomente und richtet sich daher an Jugendliche ab 16 Jahren, die mit Horror klarkommen. Zudem sind die Lösungen nicht immer offensichtlich, was den Spielspaß dämpfen kann, aber die Spielenden auch auffordert, sich besonders mit der Umgebung auseinanderzusetzen.
