Cover Blossom Tales The Sleeping King, auf dem eine weibliche Figur ein Schwert hält.
Spielbeurteilung

Blossom Tales: The Sleeping King

Nostalgisches Rollenspiel im Retro-Look.

Zwei Pixelfiguren sitzen vor einem Kaming, während der Großvater eine Geschichte erzählt: "Hmm... ah ha! I knnow just the one! I'll tell you the tale of the grand Kingdom of Blossom...".
Eine Pixelfigur schießt einen Pfeil auf eine Kreatur, die Feuerbälle schießt.
Eine Pixelfigur Wirft einen bumerang auf einen Schalter in einer vereisten Halle.
Eine Pixelfigur läuft vor einem großen Steinkopf weg, der Lasterstrahlen aus den Augen schießt.
4
5

Allgemeines

Vertrieb: FDG Entertainment
Spielewebsite: Website aufrufen
Erschienen: 28. März 2017

Jugendschutz & Altersempfehlung

USK Alterskennzeichen

Icon USK 6
USK ab 6 freigegeben (getestet im IARC Verfahren)

Spielmodi:

  • nur alleine spielbar

Pädagogische Altersempfehlung

8
spielbar ab 8 Jahren

Spielbeschreibung

Das Blüten-Königreich droht in Finsternis zu versinken, da der König von seinem Bruder, dem bösen Hexenmeister Krokus, in tiefen Schaf versetzt wurde. Nun ist es an der Ritterin Lily, drei magische Zutaten zu finden, um den König und das gesamte Königreich zu retten. Hierbei verschlägt es die Heldin in gefährliche Sümpfe, schneebedeckte Berge und düstere Wälder. In der Rahmenhandlung handelt es sich hierbei allerdings lediglich um eine Gute-Nacht-Geschichte, die den beiden Kindern Lily und Chrys von ihrem Großvater erzählt wird. Daher kommt es ab und an auch zu Situationen, in denen die Kinder, also die Spielenden, entscheiden können, was geschieht. Zudem ist das Rollenspiel-Abenteuer an klassische Spieleklassiker angelehnt und so sind besonders die Anspielungen auf die The Legend of Zelda-Reihe mehr als offensichtlich und erfreuen nicht nur die Nostalgiker.

Pädagogische Beurteilung

Neues im Retro-Gewand

Besonders Indie-Games bedienen sich mit großer Beliebtheit bekannten Spiele-Klassikern vergangener Generationen als Inspiration. Vor allem die Pixel-Optik weckt hierbei nostalgische Gefühle und Assoziationen mit liebgewonnen Titeln der Vergangenheit. Diejenigen, die die Retro-Grafik nicht anspricht, werden dem Titel vermutlich nur wenig abgewinnen können. Alle anderen erleben hier ein liebevolles Abenteuer, viele Anspielungen auf vergangene Generationen von Spielen und neue Mechaniken, die clever umgesetzt sind. Besonders fällt hierbei die rahmende Hintergrundgeschichte auf. Immer wieder erscheinen die Dialoge des Großvaters, der die Geschichte weitererzählt. Hin und wieder protestieren jedoch die beiden Enkel, da sie selber Vorstellungen haben, welcher Gegner sich Lily als nächstes in den Weg stellt. Handelt es sich beispielsweise um eine Piratenkapitänin oder den Anführer einer Ninja-Banditenbande. Diese kleinen Entscheidungen verändern die Geschichte zwar nicht, sorgen aber zwischendurch für Auflockerung.

Allerlei zu entdecken

Das Abenteuer beinhaltet verschiedene Tempel und Verliese sowie Ortschaften, die erkundet werden können. Neben den storyrelevanten Orten gibt es jedoch noch mehr in der Spielwelt zu entdecken. Geheimnisvolle Statuen, abgelegene Hütten oder versteckte Höhlen verbergen hilfreiche Objekte und weitere Geheimnisse. So können beispielsweise in klassischer Zelda-Manier Herzteile gefunden werden, um die Energieleiste zu erhöhen. Oder neue Zauber, welche die kommenden Kämpfe vereinfachen. Diese Geheimnisse zu entdecken ist nicht erforderlich, um die Grundgeschichte abzuschließen, hilft jedoch in den kommenden Kämpfen. Spielende, die möglichst alle Aspekte kennenlernen möchten, kommen hier zudem auf ihre Kosten, zumal die Erforschung der kompletten Welt die Spielzeit nochmals deutlich erhöhen kann.

Rätsel und Kämpfe

Der Schwierigkeitsgrad ist allgemein sehr moderat und mit ein wenig Erfahrung gut zu meistern. Auch die unterschiedlichen Aufgaben und Rätsel stellen nie große Hindernisse dar. Allerdings benötigt es an einigen Situationen ein wenig Übung, um Geschicklichkeitsaufgaben zu meistern und auch die Rätsel können zeitweise etwas knifflig sein, da die Lösungen nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. Manchmal benötigt es mehrere Versuche, um voranzukommen. Oftmals müssen jedoch klassischerweise rissige Wände mit einer Bombe zerstört, alle Feind besiegt oder Schalter mit Pfeil und Bogen betätigt werden.

Fazit

Nicht nur nostalgische Fans älterer Spieleklassiker werden an Blossom Tales: The Sleeping King Freude haben. Allerdings sollte man der Retro-Grafik etwas abgewinnen können. Dann bereitet das Abenteuer von der Ritterin der Rose Lily einige Stunden Spielspaß. Die Spielwelt lädt zum Erkunden ein und neben der Hauptgeschichte können auch abseits des Weges einige Geheimnisse entdeckt werden, welche die Kämpfe nochmals vereinfachen können. Um die Geschichte zu verstehen, sind Lesefähigkeiten notwendig.