Spielbeurteilung

Five Nights at Freddy’s: Into the Pit

Horror-Adventure im Pixel-Stil mit einem Monsterhasen und vielen Schreckmomenten.

4
5

Allgemeines

Vertrieb: Mega Cat Studios
Spielewebsite: Website aufrufen
Erschienen: 7. August 2024

Jugendschutz & Altersempfehlung

USK Alterskennzeichen

USK ab 16
USK ab 16 freigegeben

Spielmodi:

  • nur alleine spielbar

Pädagogische Altersempfehlung

16
spielbar ab 16 Jahren

Spielbeschreibung

Five Nights at Freddy’s: Into the Pit ist ein Ableger des beliebten Horror-Franchises und adaptiert eine der drei Kurzgeschichten des gleichnamigen Buches der Fazbear-Frights-Serie, die auf Inhalten und Figuren der Spiele aufbauen. Wie in der Original-Kurzgeschichte verbringt der Junge Oswald seine Tage in der lokalen Pizzeria, bis sein Vater ihn von dort abholt. Oswald entschließt sich, seinem Vater einen Streich zu spielen und versteckt sich im Bällebad der Pizzeria. Das Bällebad bringt ihn jedoch in die Vergangenheit der Pizzeria, als es in dieser noch mechanische Tierfiguren, sogenannte Animatronics, gab und ein Hasen-Wesen Morde an Kindern beging. Durch eine unglückliche Aneinanderreihung von Ereignissen wird Oswalds Vater von dem Hasenwesen entführt und Oswald muss zwischen den Zeiten reisen, um sowohl ihn, als auch die Kinder zu retten.

Pädagogische Beurteilung

Verstecken und Erschrecken

Die Spieler*innen übernehmen die Rolle von Oswald und helfen ihm, verschiedene Missionen zu erfüllen, um seinen Vater und die Kinder zu retten. Dabei wird Oswald von dem Hasenwesen und später auch von weiteren Animatronics verfolgt. Einen Großteil verbringen die Spieler*innen demnach damit, wegzulaufen, sich unter Tischen und in Schränken zu verstecken und die Animatronics mit Lärm abzulenken. Entdeckt eines der Animatronics Oswald in seinem Versteck, beginnt ein Minispiel, bei dem schnell Knöpfe gedrückt werden müssen. Nur bei Erfolg bleibt Oswald unentdeckt. Misslingt das Minispiel, folgt ein Jumpscare, bei dem die Animatronics besonders nah kommen und laut schreien. Im Spielverlauf kommt es immer wieder zu unerwartete Schreckmomente, die insbesondere jüngere Kinder oder schreckhafte Personen ängstigen können.

Pixel-Grafik, die den Horror nicht verschleiert

Obwohl Five Nights at Freddy’s: Into the Pit anders als die vielen Vorgänger vollständig in einer Pixel-Art-Grafik gehalten ist, gibt es immer wieder explizite Darstellungen und verstörende Momente. Vor allem die Jumpscares mit dem Hasenwesen sind besonders detailliert und mit spitzen Zähnen und Blut animiert. Während des kompletten Spiels, insbesondere aber in den Verfolgungsszenen, stehen Spieler*innen unter starkem Handlungsdruck und konstanter Anspannung, was für ältere Jugendliche, die sich darin herausgefordert sehen, spannend sein kann. Da Oswald auch mutig und aktiv gegen den Horror in der Pizzeria vorgeht, kann er als starke Rollenfigur gesehen werden.

Fazit

Five Nights at Freddy’s: Into the Pit ist ein weiteres gruseliges Indie-Horrorspiel mit Animatronics, welches viel Spannung und eine fesselnde Geschichte, aber auch zahlreiche Schreckmomente und Handlungsdruck mit sich bringt. Daher richtet es sich an ältere Jugendliche ab 16 Jahren, die sowohl mit einer gruseligen Atmosphäre als auch Handlungsdruck und Schreckmomenten umgehen können. Da hier eine eigenständige Geschichte erzählt wird, sind keinerlei Vorkenntnisse zu den anderen Spielen oder Büchern notwendig.