Sonic Racing: CrossWorlds
Rasanter Fun-Racer mit Sonic und weiteren beliebten Charakteren aus verschiedenen Videospielen.
Jugendschutz & Altersempfehlung
Kosten:
Spielmodi:
- max. 12 Spieler*innen
- Gegeneinander
- Miteinander
- Lokal
- Online
Pädagogische Altersempfehlung
- Reaktionsgeschwindigkeit
Spielbeschreibung
In diesem bunten Fun-Racer treten Spieler*innen alleine oder im Multiplayer in rasanten Rennen gegeneinander und gegen computergesteuerte Fahrer*innen an. Wie bei ähnlichen Genrevertretern stehen skurrile Rennpisten, verrückte Items und wilde Überholmanöver im Fokus. Hierfür kann neben den beliebten Figuren aus dem Sonic-Franchise auch aus verschiedenen weiteren Charakteren aus beliebten Sega-Titeln gewählt werden, wie Persona 5 oder Yakuza: Like a Dragon. Außerdem gibt es kostenpflichtige DLCs und einen Seasonpass, um weitere Strecken und Charaktere freizuschalten, beispielsweise aus Minecraft oder Spongebob Schwammkopf.
Pädagogische Beurteilung
Gas geben und los geht’s
Zu Beginn kann aus drei verschiedenen Modi gewählt werden. Im Zeitrennen werden Bestzeiten für die verschiedenen Rennpisten aufgestellt und im Grand Prix müssen drei aufeinanderfolgende Rennen bestritten werden. Hierbei können Spieler*innen aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten wählen, was den Schwierigkeitsgrad definiert. Im Modus Rennpark gibt es zudem unterschiedliche Herausforderungen, die alleine oder im Team bestritten werden können und Abwechslung bieten. Hier müssen beispielsweise Gegner gerammt oder Ringe eingesammelt werden. Außerdem können die unterschiedlichen Fahrzeuge angepasst werden. Dazu zählen beispielsweise Einstellungen für das Aussehen, wie Farbe oder Aufkleber. Spieler*innen können aber auch Gadgets individuell wählen, um Grundwerte des Fahrzeugs zu erhöhen, direkt gewisse Items zu erhalten oder das Rennen mit einem Turboschub zu starten.
Typisch für das Genre konnten im Test alle Kinder und Jugendlichen schnell einsteigen und direkt mitspielen. Um richtig gut zu werden und die Rennpisten auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu absolvieren, benötigt es jedoch einiges an Übung. Dennoch fanden die Tester*innen es besonders reizvoll, im Multiplayermodus gegeneinander anzutreten und ihr Können unter Beweis zu stellen. Wer jedoch immer wieder auf den hinteren Plätzen landete, war auch schnell enttäuscht und frustriert.
Kreuz und quer durch die Welten
Die unterschiedlichen Welten und die bunten Rennpisten waren das Highlight im Test. So fährt man durch ein Einkaufszentrum oder ein Museum, einen Dinosaurier Dschungel oder bunte Blumenfelder. Und wie der Name verrät, kreuzen sich diese Welten und man wechselt während der Rennen die Rennstrecke. So befanden sich die Tester*innen in einem Moment auf einem Halloween-Kürbisfeld und im nächsten Moment in einer Eislandschaft. Diese rasanten Wechsel sind lustig, gleichzeitig passiert jedoch auch ständig etwas auf dem Bildschirm, sodass sich Spieler*innen teilweise schnell an neue Gegebenheiten gewöhnen müssen. Besonders wenn gemeinsam gespielt wird, kann hier schnell die Übersicht verloren gehen.
Neben den rasanten Wechseln zeichnen sich die Rennen durch die Geschwindigkeit und die unterschiedlichen Items aus. So wird der Wagen auf einem Feld plötzlich beschleunigt, man fliegt kurz darauf nach einer Sprungschanze durch die Luft, die Welt wechselt und man wird von hinten von einem Gegenstand beschossen. Ständig passiert etwas, sodass schnell eine Reizüberflutung entstehen kann und durchweg auf Ereignisse reagiert werden muss. Dies kann für jüngere und unerfahrene Spieler*innen schnell überfordernd oder anstrengend sein. Zudem kann es dauern, bis man die Gegebenheiten der einzelnen Rennpisten, die richtige Nutzung der Gegenstände sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Fahrer*innen und Fahrzeuge kennt.
Fazit
Sonic Racing: Crossworlds begeisterte die der Testgruppe besonders durch die lustigen Rennpisten, das rasante Gameplay und die witzigen Items. Schnell wurden auch Parallelen zu anderen Rennspielen, wie Mario Kart World, gezogen, wobei den Tester*innen Sonic Racing: Crossworlds mindestens genauso gut gefiel. Die fielen Charaktere, die plötzlich auftauchenden computergesteuerten Rivalen sowie die unterschiedlichen Modi trugen zur Langzeitmotivation bei. Lediglich jüngere und unerfahrene Spieler*innen waren durch das Geschehen teilweise reizüberflutet und auf höherem Schwierigkeitsgrad oder im Vergleich mit erfahrenen Konkurrent*innen manchmal frustriert.

